(ots) - Mehr als 60 Lehrerinnen und Lehrer aus ganz
Deutschland werden am 8. Juli am Hasso-Plattner-Institut (HPI) an
einer eintägigen Informationsveranstaltung zur Informatik teilnehmen.
Im Rahmen des Wissenschaftsjahrs 2014 - Die digitale Gesellschaft
stellen HPI-Wissenschaftler den Pädagogen aktuelle Projekte aus der
IT-Forschung vor. Außerdem erhalten die Lehrkräfte aus den Fächern
Mathematik und Informatik bei einem Workshop der HPI-Schülerakademie
Impulse für die eigene Arbeit mit den Jugendlichen. Angeleitet werden
sie dabei von Studierenden des Instituts. Diese zeigen ihnen eine
spielerische Anwendung für den Unterricht - das Programmieren eines
digitalen Ameisenvolks.
"Wirtschaft und Verbände beklagen einen Fachkräftemangel im
Bereich der Informationstechnologie. Am HPI meinen wir, dass man dazu
das Schulfach Informatik stärken muss", erklärt HPI-Institutsdirektor
Prof. Christoph Meinel. Auch der Kontakt mit Lehrkräften muss
verstärkt werden, um mit Veranstaltungen wie dieser, eine Brücke
zwischen Schule und Hochschule zu schlagen. Wichtig sei es dabei, den
Dialog mit Lehrern zu suchen und aus erster Hand zu erfahren, wie die
Lage an Schulen im Fach Informatik sei und wo Unterstützung gebraucht
werde. "Wir können unterstützen, den Lehrplan mit Leben zu füllen.
Die Stärkung des Fachs muss aber von der Bildungspolitik der
einzelnen Länder ausgehen", appelliert Meinel.
Die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte
Veranstaltung findet am Hasso-Plattner-Institut auf dem Campus
Griebnitzsee, Prof.-Dr.-Helmert-Straße 2-3, 14482 Potsdam, statt und
wird gemeinsam mit der Forschungsbörse der Wissenschaftsjahre
(www.forschungsbörse.de) durchgeführt.
Weitere Informationen zu der Veranstaltung unter:
http://bit.ly/1qu49d1 oder auf Anfrage per Mail an
Rosina.Geiger(at)hpi.de.
Das HPI vereint unter dem Dach der HPI-Schülerakademie
verschiedene Angebote für Schüler und Lehrer. Das Angebot reicht von
IT-Camps, -AGs und -Workshops für Schulklassen bis hin zu buchbaren
Informations-Veranstaltungen am HPI und vor Ort an Schulen. Weitere
Informationen unter: www.hpi.de/schueler.
Kurzprofil Hasso-Plattner-Institut
Das Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik GmbH (HPI)
in Potsdam ist Deutschlands universitäres Exzellenz-Zentrum für
IT-Systems Engineering. Als einziges Universitäts-Institut in
Deutschland bietet es den Bachelor- und Master-Studiengang
"IT-Systems Engineering" an - ein besonders praxisnahes und
ingenieurwissenschaftliches Informatik-Studium, das von derzeit 470
Studenten genutzt wird. Die HPI School of Design Thinking, Europas
erste Innovationsschule für Studenten nach dem Vorbild der Stanforder
d.school, bietet pro Jahr 240 Plätze für ein Zusatzstudium an.
Insgesamt zehn HPI-Professoren und über 50 weitere Gastprofessoren,
Lehrbeauftragte und Dozenten sind am Institut tätig. Es betreibt
exzellente universitäre Forschung - in seinen neun Fachgebieten, aber
auch in der HPI Research School für Doktoranden mit ihren
Forschungsaußenstellen in Kapstadt, Haifa und Nanjing. Schwerpunkt
der HPI-Lehre und -Forschung sind die Grundlagen und Anwendungen
großer, hoch komplexer und vernetzter IT-Systeme. Hinzu kommt das
Entwickeln und Erforschen nutzerorientierter Innovationen für alle
Lebensbereiche. Das HPI kommt bei den CHE-Hochschulrankings stets auf
Spitzenplätze. Mit openHPI.de bietet das Institut seit September 2012
ein interaktives Internet-Bildungsnetzwerk an, das jedem offen steht.
Wissenschaftsjahr 2014 - Die digitale Gesellschaft
Die digitale Gesellschaft ist eine Gesellschaft im Umbruch.
Digitale Technologien durchdringen unseren Alltag und bieten eine
Vielzahl neuer Möglichkeiten. Das Wissenschaftsjahr 2014 - Die
digitale Gesellschaft zeigt auf, wie Wissenschaft und Forschung diese
Entwicklung mit neuen Lösungen vorantreiben und widmet sich den
Auswirkungen der digitalen Revolution. Mehr unter www.digital-ist.de.
Pressekontakt HPI:
presse(at)hpi.uni-potsdam.de
Hans-Joachim Allgaier, M.A., Pressesprecher,
Tel.: 0331 55 09-119
Rosina Geiger,
Tel.: 0331 55 09-175