PresseKat - Entwicklung von Mobility-Apps: Ford startet Wettbewerb für App-Developer auf Basis der Open-Source

Entwicklung von Mobility-Apps: Ford startet Wettbewerb für App-Developer auf Basis der Open-Source-Plattform OpenXC (FOTO)

ID: 1084431

(ots) -
- Ford startet einen Wettbewerb zur Entwicklung von Mobility-Apps
für weltweit acht Ballungsräumen: Lissabon (Portugal) sowie
Mumbai und Delhi als auch die Chennai-Region (Indien), zudem Los
Angeles (USA), Johannesburg (Südafrika), Shanghai (China) und
landesweit in Argentinien

- Die Mobility-Apps sollen bei der Lösung von
großstadtspezifischen Problemen mitwirken, etwa bei der
Verbesserung von Luftqualität und Gesundheitsversorgung oder zum
Beispiel bei der Minimierung der Auswirkung durch den Monsun in
Indien

- Ford wird im Rahmen der "Global App Challenge" eng mit lokalen
und globalen Akteuren kooperieren. Basis für die Entwicklung der
ausgeschriebenen Mobility-Apps ist OpenXC, der
Open-Source-Schnittstelle von Ford

Ford verkündete den weltweiten Start eines Wettbewerbs für
App-Developer mit dem Namen "Global App Challenge". Ziel ist die
Förderung von innovativen Mobilitätslösungen in acht verschiedenen
Ballungsräumen rund um den Globus. Es sollen Mobility-Apps für
Smartphones entwickelt werden, die bei der Lösung von
großstadtspezifischen Problemen helfen. Im Rahmen des Wettbewerbs
werden Apps für folgende Großstädte und Regionen gesucht: Lissabon
(Portugal) sowie Mumbai und Delhi (Indien), der Chennai-Region
(Indien) sowie Los Angeles (USA), Johannesburg (Südafrika), Shanghai
(China) und landesweit in Argentinien. Die Wettbewerber werden
ausdrücklich aufgefordert, auf die von Ford entwickelte
Open-Source-Plattform "OpenXC" zuzugreifen, die einen Zugang zu
detaillierten Fahrzeugdaten ermöglicht. Auf dieser Basis sollen
Mobility-Apps städtische Autofahrer in Echtzeit mit exakten
Nahbereichsdaten versorgen. In einem vernetzten Miteinander von
Fahrzeugen und öffentlichen Verkehrsmitteln könnten die Apps künftig




hilfreiche Informationen zu Verkehrslage, Straßenzustand und
Wetterprognosen liefern.

"Die Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren auf der ganzen Welt
ermöglicht es Ford, die vielfältigen Herausforderungen im Bereich der
Mobilität vor Ort anzupacken", sagte Paul Mascarenas, Chief Technical
Officer and Vice President, Research and Innovation, Ford Motor
Company. "Der Start unserer App-Initiative in acht verschiedenen
Regionen soll intelligente Lösungen für den Straßenverkehr der
Zukunft aufzeigen".

Jury des Wettbewerbs ist eine Gruppe von Ford Führungskräften aus
den Bereichen Forschung und mobile Kommunikation sowie Experten aus
den jeweiligen Regionen. Die Details zum Wettbewerb finden Sie im
Internet unter http://fordsvl.com/innovatemobility

Blueprint for Mobility Bereits vor einiger Zeit verkündete Bill
Ford, Vorsitzender der Ford Motor Company das globale Projekt
"Blueprint for Mobility" - dabei handelt es sich um eine Vision für
die Gestaltung der automobilen Zukunft bis 2025 und darüber hinaus:
Es geht um Technologien, Geschäftsmodelle und Partnerschaften sowie
um die Gestaltung des Verkehrswesens in der Welt von morgen. Die
"Global App Challenge" wird ein integraler Bestandteil des Ford-Plan
für die Zukunft sein und bleiben. Ziel ist es, die Effizienz im
Straßenverkehr nachhaltig zu fördern, die Sicherheit zu erhöhen,
Staus zu verringern und einen Beitrag zur Verbesserung der Umwelt zu
leisten.

Verschiedene Städte, verschiedene Bedürfnisse Die
Herausforderungen und Fragestellungen der "Global App Challenge"
wurden beispielhaft auf die Bedürfnisse der jeweiligen Städte und
Regionen zugeschnitten. Hier ein Ãœberblick:

- Lissabon (Portugal): Gemäß dem Generalsekretär des
internationalen Transport-Forums der OECD sind Städte mit einer
Einwohnerzahl von unter 500.000 am besten für Car-Sharing-Programme
geeignet. Der Wettbewerb in Lissabon fordert App-Entwickler daher
auf, die Lieferung von Waren und Dienstleistungen in nachhaltiger
Weise zu optimieren. Einreichungen werden in Lissabon vom 15. Juli
bis 14. Oktober entgegen genommen, der Gewinner wird im November 2014
bekannt gegeben.

- Mumbai (Indien): Die monatelange Monsunzeit überflutet die
Straßen und legt die Transport-Infrastruktur lahm, Straßen sind
unpassierbar, das S-Bahnsystem der Stadt bleibt außer Betrieb. Die
Mumbai-App soll durch die Nutzung von Fahrzeugdaten in Echtzeit die
Mobilität bei schlechtem Wetter verbessern. Einreichungszeitraum für
Mumbai ist vom 15. Juli bis 14. Oktober, Gewinnbekanntgabe erfolgt im
November.

- Los Angeles (USA): Parken gehört in der kalifornischen Metropole
zu den großen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Es geht um
optimale Nutzung von Park- und Außenfläche sowie deren ästhetischen
Wert im Stadtbild. Einreichung vom 15. Juli bis 14. Oktober,
Gewinnbekanntgabe erfolgt im November.

- Dehli (Indien): Die Herausforderung für die App-Developer in
Dehli besteht in der Entwicklung von digitalen Hilfsmitteln, um
Notfallpatienten schneller in Krankenhäuser transportieren zu können.
Einreichung vom 30. Juli bis zum 30. Oktober.

- Chennai-Region (Indien): Chennai hat 4,6 Millionen Einwohner.
Dort geht es ebenfalls um die Ausweitung von
Gesundheitsdienstleistungen. Ziel ist eine Vernetzung von lokalen
Akteuren mittels mobiler Applikationen. Einreichung: 30. Juli bis 30.
Oktober.

- Shanghai (China): Die Verbesserung der Luftqualität wird
insbesondere in Megastädten immer wichtiger. Aus diesem Grund werden
für eine der größten Städte Chinas hilfreiche Apps zur Reduzierung
der Luftverschmutzung ausgeschrieben. Entsprechende Lösungen können
vom 13. August bis 13. November eingereicht werden.

- Johannesburg (Südafrika): Die Herausforderung in Südafrika
besteht in der Schaffung von Mehrwert für Fahrzeuge durch Zubehör,
insbesondere für Nutzfahrzeuge in Johannisburg, der größten Stadt in
Südafrika. Die Einreichungsfrist ab dem 14. August, weiter Details
werden später bekannt gegeben.

- Argentinien (landesweit): Im Rahmen des Wettbewerbs werden in
Argentinien vor allem Studenten und Unternehmer aufgefordert, Ideen
für Projekte einzureichen, die Staus verringern und die
Gesamtmobilität verbessern, zum Beispiel durch verbesserte
Stadtplanung und eine intelligente Infrastruktur.
Einreichungszeitraum: 18. Juli bis 29. August, die Bekanntgabe der
Gewinner erfolgt am 16. Dezember.

Für die Wettbewerbe in Mumbai, Lissabon und Los Angeles gibt es
Preise in Höhe von insgesamt 30.000 US-Dollar zu gewinnen, dem
Erstplatzierten winkt ein Hauptpreis von 15.000 US-Dollar. In
Argentinien kann sich der Gewinner über ein Stipendium bei einer
argentinischen Universität und eine Reise zur North American
International Auto Show freuen. Die Preise für die verbleibenden
Herausforderungen werden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.

Weltweiter Aufruf an App-Entwickler

Mit OpenXC betreibt Ford eine exklusive Open-Source-Schnittstelle
für Hard- und Software-Entwickler, die dank dieser Plattform frei
auf relevante Fahrzeugdaten von Ford zugreifen können: Dazu zählen
GPS-Koordinaten oder Angaben der jeweiligen Fahrzeugcomputer,
beispielsweise ob Scheibenwischer oder Scheinwerfer eingeschaltet
sind. Auf dieser Basis sollen die Apps städtische Autofahrer in
Echtzeit mit zahlreichen, exakten Nahbereichsdaten versorgen. Darüber
hinaus sollen die Apps zusätzliche Daten über Verkehrslage, Wetter
oder etwa das Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln in
Mobilitätsempfehlungen einbeziehen.

"Die Echtzeit-Aufbereitung von Fahrzeugdaten und die
Demokratisierung von Software-Entwicklung kann Lösungen
hervorbringen, zu denen einzelne Personen oder Unternehmen gar nicht
in der Lage wären", sagte K. Venkatesh Prasad, Senior Technical
Leader, Open Innovation, Ford Motor Company. "Offene Plattformen wie
OpenXC ermöglichen es Entwicklern, umfassende Orts- und Verkehrsdaten
zu verwenden und auf dieser Basis nützliche Apps für Autofahrer zu
entwickeln. Denn Verkehrsprobleme benötigen Lösungen direkt vor Ort".

Ein gutes Beispiel für das Potential von OpenXC lieferte der
amerikanische Ford-Ingenieur Zac Nelson, der die
Open-Source-Plattform verwendete, um einen Handschaltknauf
herzustellen, der physikalisch auf das Fahrzeug reagiert. Nelson
entwickelte eine App, die einen mittels 3D-Drucker produzierten
Schaltknauf beim Erreichen des optimalen Schaltzeitpunkts leicht zum
Vibrieren bringt. Die App kann je nach Wunsch zur Erhöhung des
Fahrkomforts oder der Kraftstoffeffizienz programmiert werden.

Detaillierte Informationen zu OpenXC gibt's im Internet unter
www.openxcplatform.com

Voraussetzungen für die Teilnahme

Eine Vielzahl von Software-Anwendungen sind auf Anfrage
erstattungsfähig. Alle eingereichten Apps müssen Kriterien für die
Sicherheit während der Fahrt entsprechen. Die Nutzung der
OpenXC-Plattform wird gefördert, darüber hinaus ist keine spezielle
API, SDK oder sonstige Datenintegration erforderlich. Geldpreise
können nur an Einzelpersonen und Organisationen mit bis zu 50
Mitarbeitern ausgezahlt werden, Unternehmen mit über 50 Mitarbeitern
erhalten einen Recognition-Award als Auszeichnung. Gewinner-Apps
werden von einer Jury aus Experten und Ford-Führungskräften mit Blick
auf die einzelnen Städte und Regionen beurteilt und prämiert.

Die "Global App Challenge" folgt einem kürzlich abgeschlossenen
Wettbewerb für Anti-Stau-Apps (Traffic Tamer Challenge). Sieger der
auf London begrenzten Ausschreibung war "AppyParking" - mit dieser
App können Autofahrer öffentliche und private Parkplätze finden und
bezahlen, darüber hinaus lassen sich Auflade-Stationen für
Elektrofahrzeuge auffinden und die Gebühren für die Londoner
"Congestion-Charge" können ebenfalls komfortabel mittels Smartphone
entrichtet werden. Die Jury setzte sich zusammen aus
Ford-Führungskräften, dem University College London sowie den
Unternehmen Index Ventures, Tech Radar-Pro und Pocket-Lint. Das
Preisgeld betrug 10.000 US-Dollar.

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Ford-Werke GmbH

Die Ford-Werke GmbH ist ein deutscher Automobilhersteller mit Sitz
in Köln. Das Unternehmen beschäftigt an den Standorten Köln,
Saarlouis und Genk/Belgien insgesamt 29.000 Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter. Seit der Gründung des Unternehmens im Jahr 1925 in
Berlin hat Ford über 40 Millionen Fahrzeuge in Deutschland und
Belgien produziert. Für weitere Informationen zu den Produkten von
Ford besuchen Sie bitte www.ford.de.



Pressekontakt:
Hartwig Petersen
Ford-Werke GmbH 0221/90-17513
hpeter10(at)ford.com


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Datum: 15.07.2014 - 11:35 Uhr
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