BGHM informiert auf der NordBauüber richtiges Heben und Tragen
(PresseBox) - Das Bewegen schwerer Lasten, ständig wiederkehrende Bewegungsabläufe und die Arbeit in Zwangshaltungen können Rückenprobleme verursachen. Ein Thema, das die Berufsgenossenschaft Holz und Metall (BGHM) auf der NordBau aufgreift, Nordeuropas größter Kompaktmesse des Bauens vom 10. bis 14. September 2014 in Neumünster. In Kooperation mit der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) veranschaulicht die BGHM die Präventionskampagne "Denk an mich. Dein Rücken" mit praktischen Beispielen am gemeinsamen Messestand mit der Nummer H-1-1424 im Forum Halle 1.
"Es ist wichtig für Beschäftigte, das richtige Maß an Belastung für den Rücken zu finden, um gesund und leistungsfähig zu bleiben. Die BGHM unterstützt Unternehmerinnen und Unternehmer in ihrer verantwortungsvollen Aufgabe, für die Sicherheit und Gesundheit ihrer Beschäftigten während eines jeden Arbeitstages zu sorgen", sagt Dr. Albert Platz, Vorsitzender der BGHM-Geschäftsführung. In erster Linie gilt es immer, technische Hilfen einzusetzen, wie Lastenaufzüge, Gabelstapler, Hebezeuge, Hebebühnen und Krane. Zudem ist die Verteilung der Last auf mehrere Personen hilfreich. Tragegurte und Hilfsgriffe verbessern die Handhabung, verringern aber nicht die Last.
Besucher erfahren durch eigenes Austesten am Messestand, wie sie ihre Hebetechnik so verbessern, dass sie Lasten rückengerecht heben und tragen können. Mittels Web-Cam wird ein Bild des Hebevorganges in ein Computerprogramm übertragen. Dieses berechnet die Kräfte, die beim Anheben eines Gegenstandes entstehen. Im anschließenden Beratungsgespräch gehen die BGHM-Experten auf die Korrektur der Körperhaltung und die richtige Hebetechnik ein.
Individuelle Beratung
Entscheidend für die Gesunderhaltung des Rückens ist neben dem angemessenen Verhalten auch die richtige Arbeitsgestaltung. "Während die Verhaltensprävention auf die Veränderung von individuellem Verhalten zielt, setzt die Verhältnisprävention bei den richtigen Arbeitsbedingungen an. Beides ist wichtig, um langfristig die Gesundheit von Beschäftigten am Arbeitsplatz zu erhalten und zu fördern", erklärt Dr. Wolfgang Damberg, Präventionsleiter der BGHM. Dafür sollten zum Beispiel Transportwege kurz gehalten, Transporthöhen beschränkt, Bewegungsfreiräume eingerichtet und ein Wechsel der Körperhaltungen eingeplant werden. Neben der Überforderung des Muskel-Skelett-Systems gibt es auch die Unterforderung durch mangelnde Bewegung. Dauerndes Sitzen im Büro etwa führt dazu, dass die Rückenmuskulatur nicht genug aktiviert wird.
Die Experten des BGHM-Informations- und Beratungsstandes vermitteln das nötige Wissen, um das richtige Maß an Belastung für den Rücken zu finden. Mehr Informationen zur Präventionskampagne "Denk an mich. Dein Rücken." gibt es unter www.bghm.de/deinrücken. Dort finden Sie zahlreiche Hinweise zur rückengerechten Gestaltung von Arbeitsplätzen sowie Hintergrundinformationen und Fakten zur Kampagne.
Im Rahmen ihrer gesetzlichen Aufgaben - Prävention, Rehabilitation und Entschädigung - ist die BGHM zentralen Werten verpflichtet: der Sicherheit und Gesundheit ihrer Versicherten sowie der Existenzsicherung ihrer Mitgliedsunternehmen durch Haftungsablösung bei Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten. In diesem Sinne übernimmt die BGHM als ein Träger der gesetzlichen Unfallversicherung bundesweit den Versicherungsschutz von über 4,5 Mio. Beschäftigten in den mehr als 213.000 Betrieben der Branchen Holz und Metall.
Im Rahmen ihrer gesetzlichen Aufgaben - Prävention, Rehabilitation und Entschädigung - ist die BGHM zentralen Werten verpflichtet: der Sicherheit und Gesundheit ihrer Versicherten sowie der Existenzsicherung ihrer Mitgliedsunternehmen durch Haftungsablösung bei Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten. In diesem Sinne übernimmt die BGHM als ein Träger der gesetzlichen Unfallversicherung bundesweit den Versicherungsschutz von über 4,5 Mio. Beschäftigten in den mehr als 213.000 Betrieben der Branchen Holz und Metall.