(ots) -
Böswilliges Hacking, Bit-Rot und Datenkorruption - die
Herausforderungen im Bereich digitaler Datensicherung sind gewaltig.
Wie kann dann ein langfristiger Zugriff auf unser digitales Erbe
gewährleistet werden? Das norwegische Unternehmen Piql hat die
Antwort durch die Wiederverwendung eines allgemein bekannten
Speichermediums gefunden.
(Logo: http://photos.prnewswire.com/prnh/20140917/706227-a )
(Photo: http://photos.prnewswire.com/prnh/20140917/706227-b )
Weltweit besteht die Sorge über den Mangel an Technologien, die
wirklich für die langfristige Erhaltung von digitalen Daten geeignet
sind. Magnetische Datenträger sind kurzlebig und sollten am besten
nur für Sicherungskopien verwendet werden, wohingegen die Cloud
aufgrund von Sicherheits- und Datenschutzproblemen für diesen Zweck
ungeeignet ist. 5 %[1] der digitalen Daten auf der Welt müssen gut
gesichert langfristig archiviert werden.
Mithilfe eines von der EU und der norwegischen Regierung
unterstützten Forschungsprojektes in Höhe von 20 Millionen EUR[2] hat
Piql eine einzigartige Lösung für die migrationsfreie digitale
Archivierung entwickelt. Mit dieser Technologie hält der
lichtempfindliche Film Einzug in das digitale Zeitalter.
"Es war unser Ziel, wertvolle digitale Daten sicher und für 500
Jahre zugänglich zu archivieren. In diesem Zusammenhang ist es
zwingend erforderlich sicherzustellen, dass die Daten weder geändert
noch gelöscht werden können", so Rune Bjerkestrand, Managing Director
von Piql AS. Eine legitime Datenerhaltungslösung muss unabhängig von
der Verfügbarkeit spezifischer Technologien oder Anbieter auch den
zukünftigen Zugriff sicherstellen.
Lichtempfindlicher Film wird bereits seit Jahrzehnten als ein
Archivierungsmedium genutzt - von Archiven (Mikrofilm) und von den
grossen Filmstudios in beispielsweise Hollywood. Die Verwendung ist
bisher jedoch auf die Archivierung analoger Bilder begrenzt. Piqls
Technologie ermöglicht die Erhaltung digitaler Daten auf
hochauflösendem Film. Die Daten werden auf ein Archivierungsmedium
mit nachgewiesenen Langzeiteigenschaften geschrieben und offline in
physischer Form aufbewahrt. Die Daten sind trotzdem vollständig
durchsuchbar wie auf anderen digitalen Speichertechnologien.
Anleitungen zum Abrufen der Daten in Zukunft sind in Form eines
lesbaren Textes auf den Film geschrieben.
Piql ergänzt Technologien, die für kurzlebige Informationen und
Sicherungskopien verwendet werden, und wird Dateneigentümer über ein
internationales Netzwerk von Dienstanbietern angeboten.
Piql AS stellt Lösungen im Bereich der digitalen Archivierung
bereit und hat lichtempfindlichen Film in ein digitales
Speichermedium umgewandelt. Piql steckt zudem hinter Cinevator, dem
weltweit führenden digitalen Foliendrucker. Das Unternehmen wurde
2002 gegründet und ist in Drammen, Norwegen, ansässig.
Website: http://piql.com
Animationen: http://vimeo.com/piql
Aktualisierungen: http://facebook.com/Piql.preservation
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1. IDC und Iron Mountain
2. Der Norwegian Research Council und Innovation Norway
Ansprechpartner für Medien:
Rune Bjerkestrand, Managing Director
rune.bjerkestrand(at)piql.com
Maria Aas Borkenhagen, Marketing Manager
maria.borkenhagen(at)piql.com
Photo:
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Pressekontakt:
Rune Bjerkestrand, Managing Director - Mobiltelefon:
+47-900-80-999 / Maria Aas Borkenhagen, Marketing Manager -
Mobiltelefon:
+47-924-42-578