(ots) - "Weltweite humanitäre Hilfe kann und darf kein Ersatz
für politische Friedensbestrebungen sein. Solange diese fehlen kann
unsere Arbeit das Leid der Betroffenen lediglich kurzfristig
lindern", sagt Manuela Roßbach, Geschäftsführerin von Aktion
Deutschland Hilft, anlässlich des Weltfriedenstages am 21. September
2014. "Und angesichts der zunehmenden Gewalt in den aktuellen Kriegen
und Konflikten in diesem Jahr, kommen wir an die Grenzen der
Machbarkeit."
Das Bündnis Aktion Deutschland Hilft versteht die Aufgabe der
Humanitären Hilfe nicht allein in der kurzfristigen Linderung von
Not. Vor allem mit Maßnahmen der Katastrophenvorsorge geht es auch um
den Auftrag, die Lebensumstände der Betroffenen nachhaltig zu
verbessern, um sie für Folgekatastrophen weniger anfällig zu machen.
Wenn das geleistet werden kann, kann die Humanitäre Hilfe auch zur
Sicherung von Frieden beitragen. Ohne politische Aktionen in
weltweiten Krisen und Konflikten fehlt aber der Rahmen, um diesen
Auftrag auch erfüllen zu können.
Nordirak, Syrien und Südsudan: Die Bündnispartner von Aktion
Deutschland Hilft sind mit hunderten Helfern auch in diesen
Konflikten im Einsatz. Flüchtlinge und Kriegsopfer werden mit
Lebensmitteln, Medizin und Trinkwasser versorgt. "In Syrien befinden
wir uns seit fast vier Jahren in der andauernden Nothilfe. An
Maßnahmen für den Wiederaufbau ist nicht zu denken, solange es keinen
Frieden gibt", so Manuela Roßbach. "Auch im Irak ist keine
kurzfristige Lösung in Sicht. Politische Maßnahmen in diesen, aber
auch anderen Krisenregionen sind aus unserer Sicht ein Muss, um den
vielen Betroffenen auch wirklich helfen zu können."
Kurzprofil Aktion Deutschland Hilft e.V.
Aktion Deutschland Hilft ist das 2001 gegründete Bündnis von 13
Mitgliedern, die im Falle großer Katastrophen ihre Kräfte bündeln, um
schnelle und effektive Hilfe zu leisten. Die beteiligten
Organisationen führen ihre langjährige Erfahrung in der humanitären
Hilfe zusammen, um so die bisherige erfolgreiche Arbeit weiter zu
optimieren. Unter dem gemeinsamen Spendenkonto 10 20 30 bei der Bank
für Sozialwirtschaft Köln ruft das vom Deutschen Zentralinstitut für
soziale Fragen (DZI) geprüfte und dem Deutschen Spendenrat angehörige
Bündnis zu solidarischem Handeln und Helfen im Katastrophenfall auf.
www.aktion-deutschland-hilft.de
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