(ots) - Die neuerliche Ausgangsperre in Sierra
Leone ist ein bedeutender Schritt, um die Ebola Epidemie endgültig zu
bekämpfen. "3,5 Millionen Menschen sind in Teilen Sierra Leones
aufgefordert, ihr Haus für drei Tage nicht zu verlassen", sagt Jochen
Moninger, Landeskoordinator der Welthungerhilfe. Die Welthungerhilfe
unterstützt in der Hauptstadt Freetown die besonders betroffenen
Stadtgebiete. 20.000 Slumbewohner werden mit dringend benötigter
Verpflegung versorgt. Vier Familien teilen sich dabei jeweils 30
Kilogramm Reis und 4,5 Liter Pflanzenöl. "Damit helfen wir den
Ärmsten der Armen und schaffen gleichzeitig die Grundlage für die
Arbeit von freiwilligen Gesundheitsteams. Wir stellen 400
ausgebildete Gesundheitshelfer, die mit Fiebermessgeräten
ausgestattet sind. So unterstützen wir die Haus-zu-Haus Begehungen
in mehreren Stadtteilen von Freetown", sagt Moninger. Die Aktivitäten
der Welthungerhilfe werden in Kooperation mit anderen UN
Organisationen wie WFP, UNMEER und NERC durgeführt. Die ersten
Tonnen Lebensmittel werden zur Stunde verteilt.
Weitere Informationen unter:
http://www.welthungerhilfe.de/ebola-in-westafrika.html
Die Welthungerhilfe ist eine der größten privaten
Hilfsorganisationen in Deutschland. Sie leistet Hilfe aus einer Hand:
Von der schnellen Katastrophenhilfe über den Wiederaufbau bis zu
langfristig angelegten Projekten der Entwicklungszusammenarbeit mit
einheimischen Partnerorganisationen nach dem Prinzip der Hilfe zur
Selbsthilfe. Seit der Gründung im Jahr 1962 wurden rund 7.350
Projekte in 70 Ländern mit 2,66 Milliarden Euro gefördert - für eine
Welt ohne Hunger und Armut.
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