(ots) -
Nach 500 Kilometern in sieben Tagen hat der ASB-Mitarbeiter und
Extremsportler Emin da Silva am 25. April 2015 um 15 Uhr sein Ziel am
Glockenpavillon in Dresden erreicht. Mit dem Lauf von Bremen nach
Dresden werben Emin da Silva und der Arbeiter-Samariter-Bund für
Weltoffenheit, Toleranz und Zuwanderung. Den Läufer empfing eine
begeisterte ASB-Delegation in der sächsischen Landeshauptstadt.
ASB-Bundesvorstandsmitglied Krimhild Niestädt dankte Emin da Silva
für seinen großen sportlichen Einsatz und sein soziales Engagement.
"Der Verband hätte keinen besseren Botschafter für ein buntes und
tolerantes Deutschland als Emin da Silva finden können. Er selbst ist
ein gutes Beispiel für eine gelungene Integration und macht
Zuwanderern und Deutschen gleichermaßen Mut: den einen, ihre Ziele in
Deutschland zu verfolgen; den anderen, Migration als eine
Bereicherung anzusehen", erklärte Krimhild Niestädt.
Emin da Silva (42) kam mit 18 Jahren als kurdischer Flüchtling aus
der Türkei nach Deutschland. Heute arbeitet er als Jugendbetreuer in
einem Bremer ASB-Wohnheim für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge.
In seiner Rede erklärte der Bremer die Motivation für seinen Lauf:
"Der Sport hat mir während meines zehnjährigen Asylverfahrens den
nötigen Halt gegeben. Heute will ich mit Sport zum Dialog zwischen
Menschen unterschiedlicher Nationen und Kulturen beitragen."
Schon letztes Jahr war Emin da Silva für den ASB von Bremen nach
Berlin gelaufen. Er verband eine Einladung beim Bundespräsidenten mit
einem Spendenlauf für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge.
Der ASB ist seit 30 Jahren in der Flüchtlingshilfe aktiv. So
betreibt er in Bremen und Hamburg Wohnheime für Flüchtlinge und
betreut in verschiedenen Bundesländern Flüchtlinge in
Asylunterkünften.
Mehr Informationen zum ASB-Lauf 2015 unter:
www.asb.de/asb-lauf-setzt-zeichen-fuer-toleranz-und-zuwanderung
www.facebook.com/asbbremen
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und konfessionell ungebunden. Wir helfen allen Menschen - unabhängig
von ihrer politischen, ethnischen, nationalen und religiösen
Zugehörigkeit. Mehr als 1,2 Millionen Menschen bundesweit
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Parallel zu seinen Aufgaben im Rettungsdienst - von der
Notfallrettung bis zum Katastrophenschutz - engagiert sich der ASB in
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