PresseKat - Wenn der Ball rollt, sinkt die Kauflust: Die Fußball-EM zieht jeden dritten Online-Shopper in ihren

Wenn der Ball rollt, sinkt die Kauflust: Die Fußball-EM zieht jeden dritten Online-Shopper in ihren Bann

ID: 1373889

(ots) - Am Samstag (2. Juli, 21 Uhr) spielt Deutschland bei
der Fußball-Europameisterschaft im Viertelfinale gegen Italien. Und
während Fußballfans dem Spiel schon jetzt entgegenfiebern, dürften
Online-Händler das gute Abschneiden des deutschen Teams auch mit
einem weinenden Auge verfolgen: Wenn Deutschland spielt, bricht die
Zahl der Online-Shopper im Schnitt um 34,6 Prozent ein. Dies zeigt
eine Analyse der Social-Commerce-Gruppe Pepper.com.

Die Spiele der Fußball-Europameisterschaft in Frankreich verfolgen
die meisten Deutschen im Fernsehen - und lassen sich dabei von wenig
ablenken. Das gilt auch für den Einkauf im Internet: Wenn der Ball
rollt, fiebert jeder Dritte lieber dem Sieg entgegen als im Netz zu
shoppen. Wie die Social-Commerce-Gruppe Pepper.com ermittelt hat,
bricht die Zahl der Besucher (Sessions) ihres Portals mydealz.de
während EM-Spielen mit deutscher Beteiligung regelmäßig ein, bei den
drei Vorrundenspielen - gegenüber dem sonst für den Wochentag und die
Tageszeit typischen Wert - im Schnitt um 33,2 Prozent, beim
Achtelfinalsieg gegen die Slowakei sogar um 38,9 Prozent.

Ein Spiel dauert 180 Minuten - und am Ende gewinnt der
Online-Handel

Das Fußballfieber packt viele Deutsche schon eine Stunde vor dem
Anpfiff. Ob sie dann gerade nach Hause fahren, im Supermarkt Bier
kaufen oder schlicht das Trikot aufbügeln, lässt sich anhand der
Zahlen schwer beantworten. Fest steht bloß, dass die Zahl der
Online-Shopper bereits 60 Minuten vor den Gruppenspielen im Mittel um
10,5 Prozent, eine Stunde vor dem Achtelfinale um 4,3 Prozent
gesunken ist.

Pünktlich zum Anpfiff ziehen die Spiele der deutschen Mannschaft
dann deutlich mehr Konsumenten in ihren Bann: Durchschnittlich jeder
Dritte, der sonst während der Spielzeit online eingekauft hätte, hat
die drei Vorrundenpartien gebannt auf dem heimischen Fernseher, bei




Freunden, in der Kneipe oder auf der Fanmeile verfolgt. Am stärksten
brach die Reichweite während des letzten Gruppenspiels gegen
Nordirland (-37,7 Prozent) und beim Achtelfinalspiel gegen die
Slowakei (38,9 Prozent) ein. Am schwächsten fiel der Besucherzugang
beim Spiel gegen Polen mit 29,5 Prozent aus.

Auch in einem anderen Punkt gleicht sich das Konsumverhalten: In
der Stunde nach den Spielen greifen überdurchschnittlich viele
Deutsche zur Maus oder zum Smartphone, um online einzukaufen: Die
Zahl der Besucher des Portals mydealz.de lag nach den Gruppenspielen
im Mittel um 11,3 Prozent über dem typischen Wert, nach dem
Achtelfinale immerhin um 3,8 Prozent. Am Ende profitiert so auch der
Online-Handel vom wieder gewonnenen Interesse seiner Kunden.

Spiele ohne deutsche Beteiligung wirken sich kaum auf das
Konsumverhalten aus

Die meisten Deutschen halten es mit der eigenen Nationalmannschaft
und lassen sich von Spielen ohne deren Beteiligung nur vereinzelt vom
Online-Shopping abhalten. Das zeigt ein Blick auf die Besucherzahlen
vor, nach und während der Gruppenspiele der englischen,
französischen, österreichischen und polnischen Teams: In der Stunde
vor diesen Spielen lagen die Besucherzahlen durchschnittlich um 4,1
Prozent, in der Stunde nach den Partien um 2,5 Prozent über dem sonst
typischen Wert. Einzig für die eigentliche Spielzeit ergibt sich ein
- im Vergleich zu Deutschlandspielen - geringes Minus von 3,8
Prozent.

In Frankreich, Polen und Österreich ergibt sich ein ähnliches Bild

Ein Blick über die Landesgrenzen hinweg zeigt, wie sehr sich
Verbraucher in einzelnen Ländern in ihrem Konsumverhalten ähneln: In
Frankreich, Österreich und Polen wirken sich Spiele der jeweiligen
Nationalmannschaft ähnlich stark auf die Besucherzahlen von
Online-Shops aus wie in Deutschland. Das auch von Pepper.com
betriebenen Portal preisjaeger.at besuchten während der Spiele des
österreichischen Teams durchschnittlich 22,4 Prozent weniger
Verbraucher. Das französische Portal dealabs.com verzeichnete einen
Rückgang von 15,8 Prozent.

Am stärksten brach die Reichweite des Portals pl.pepper.com ein:
Durchschnittlich 44 Prozent der Polen, die sonst online eingekauft
hätten, verfolgten die Spiele des eigenen Teams stattdessen lieber im
Fernsehen. Besonders das prestigeträchtige Duell gegen Deutschland
zog viele Polen in seinen Bann: Während die Zahl der Online-Shopper
in Deutschland nur vergleichsweise leicht um 29,5 Prozent zurückging,
brach die Reichweite beim Portal pl.pepper.com um satte 75,4 Prozent
ein.

Britische Händler profitieren vom "Second-Screen-Phänomen"

Eine Sonderrolle spielen die Briten: Ausgerechnet im Land, in dem
einst der moderne Fußball erfunden wurde, scheint die EM auf den
ersten Blick nur wenige zu interessieren. Bei allen drei
Gruppenspielen des englischen Teams sank die Zahl der Besucher des
Portals hotukdeals.com nicht etwa, sondern stieg, sobald der Ball
rollte - um durchschnittlich 2,0 Prozent. Beim Spiel England gegen
Wales betrug das Besucherplus gegenüber dem für den Wochentag und die
Uhrzeit typischen Wert sogar satte 14,4 Prozent.

Erklären lässt sich der Anstieg mit dem überdurchschnittlich hohen
Anteil an britischen Verbrauchern, die online mithilfe mobiler
Endgeräte einkaufen. Während in Frankreich und Deutschland im ersten
Halbjahr 2016 beispielsweise gerade einmal 42,1 beziehungsweise 48,7
Prozent für den Einkauf im Internet zu Smartphone oder Tablet
griffen, waren es in Großbritannien im gleichen Zeitraum 61,4
Prozent. Auf den "Second Screen" scheinen die Briten auch nicht zu
verzichten, wenn parallel Fußball im Fernsehen läuft.

Zahlen lassen Rückschlüsse auf den Online-Handel zu

Die oben genannten Zahlen basieren auf einer Auswertung der
Social-Commerce-Gruppe Pepper.com, die die Zahl der Besuche
(Sessions) ihrer Portale dealabs.com (Frankreich), hotukdeals.com
(Großbritannien), mydealz.de (Deutschland), preisjaeger.at
(Österreich) und pl.pepper.com (Polen) vor, während und nach den
Gruppen- und den Achtelfinalspielen der diesjährigen
Fußball-Europameisterschaft in Frankreich analysiert und mit den
sonst wochentag- und tageszeittypischen Werten verglichen hat.

In allen fünf Ländern haben die jeweiligen Portale eine
marktführende Position. Jeden Monat nutzen beispielsweise 38,2
Millionen britische Konsumenten das Portal hotukdeals.com, 22,5
Millionen deutsche Verbraucher das Portal mydealz.de und 12,5
Millionen französische Konsumenten das Portal dealabs.com, um sich
über aktuelle Angebote von Online-Shops zu informieren. Für
Online-Händler sind die Pepper.com-Portale damit eine der größten
Traffic-Lieferanten. Die Entwicklung ihrer Besuchszahlen lässt so
auch Rückschlüsse auf die Entwicklung des Online-Handels zu.

Ãœber die Pepper.com-Gruppe (www.pepper.com):

Pepper.com, die weltweit größte Social Commerce-Gruppe, ist mit
eigenen Netzwerken in elf Ländern auf drei Kontinenten vertreten.
Ãœber 25 Millionen Smart Shopper pro Monat nutzen die elf
Pepper.com-Netzwerke aktiv, um Angebote einzustellen, zu diskutieren
und zu bewerten und so Produkte zu den besten Konditionen am Markt zu
finden. In Summe verzeichnen die Pepper.com-Netzwerke Buenosdeals.com
(USA), Dealabs.com (Frankreich), DesiDime.com (Indien),
HotUKDeals.com (Großbritannien), mydealz.de (Deutschland),
NL.Pepper.com (Niederlande), Pelando.com.br (Brasilien), Pepper.co.kr
(Süd-Korea), Pepper.pl (Polen), Preisjaeger.at (Österreich und
Promodescuentos.com (Mexiko) über 500 Millionen Seitenaufrufe pro
Monat.



Pressekontakt:
Pepper Media Holding GmbH
Michael Hensch (Public Relations Manager)
Telefon: 0176 633 47 407
E-Mail: michael(at)pepper.com


Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  an Freund senden  Zukunft des Omnichannel-Shoppings: Das Erfolgswerk von Handelsexperte Prof. Dr. Heinemann und Internet-Unternehmer Christian Gaiser - ab sofort in neuer Auflage Immobilienfinanzierung: Achtung Nebenkosten
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 28.06.2016 - 10:15 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1373889
Anzahl Zeichen: 8508

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Berlin



Kategorie:

Handel



Diese Pressemitteilung wurde bisher 0 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Wenn der Ball rollt, sinkt die Kauflust: Die Fußball-EM zieht jeden dritten Online-Shopper in ihren Bann"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Pepper Media Holding GmbH (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).


Alle Meldungen von Pepper Media Holding GmbH