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AUTO BILD-Test: Einparken, Stau erkennen, Spur halten: Welche Assistenten brauchen Autofahrer wirklich? (FOTO)

ID: 1382131

(ots) -
19 Fahrerassistenzsysteme im Praxischeck / Sinnvoll sind u. a.
Fußgängererkennung, Multikollisionsbremse und Totwinkelassistent /
Spurhalte- und Nachtsichtassistent noch nicht ausgereift

Hellwache Assistenzsysteme können einem verschlafenen Autofahrer
im letzten Moment ins Lenkrad greifen oder aufs Bremspedal treten.
Das soll vor allem für mehr Sicherheit auf den Straßen sorgen. Doch
sind all diese Systeme bedingungslos empfehlenswert? Für die aktuelle
Ausgabe 29/2016 (EVT: 22.7.2016) hat die AUTO BILD-Redaktion 19
Assistenten in den Kategorien Bremsen, Lenken und Warnen getestet.
"Jedes System, das die Fahrt sicherer macht, ist grundsätzlich
willkommen - etwa der Totwinkelassistent oder die
Multikollisionsbremse", so AUTO BILD-Redakteur Jan Horn. "Allerdings
darf man sich keinesfalls auf die Software verlassen. Denn
assistiertes oder autonomes Fahren ist noch lange nicht ausgereift,
wie der tödliche Unfall mit einem Tesla in den USA gezeigt hat."

Und das sind die Ergebnisse des Praxischecks im Detail: Alle
getesteten Bremssysteme sind per se dazu in der Lage, Unfälle zu
verhindern. So bemerkt die Fußgängererkennung Passanten nicht nur,
sondern errechnet auch, ob sie vor das Auto laufen werden. Weil man
dafür eine Stereokamera braucht, ist die Technologie recht teuer.
Fast nichts kostet hingegen eine Multikollisionsbremse: Direkt nach
einem Zusammenstoß wird sie aktiviert und verhindert, dass das
Fahrzeug weiterrollt, etwa in den Gegenverkehr.

Als weniger brauchbar erweisen sich die meisten Software-Systeme,
die den Fahrer beim Lenken unterstützen sollen. So hat der
Spurhalteassistent einige Aussetzer, zum Beispiel auf verwaschenen
Markierungen. Auch der Stauassistent ist laut des Testes fraglich: Er
richtet sich zwar nach der Position der vorausfahrenden Autos und




bremst oder beschleunigt dementsprechend selbst. Doch gerade im
Stop-and-go-Verkehr ist die volle Aufmerksamkeit des Fahrers gefragt.

Warnsysteme schlagen in typischen Ausgangssituationen für Unfälle
Alarm. Dementsprechend wichtig ist der Totwinkelassistent: Sensoren
im hinteren Stoßfänger oder Außenspiegelgehäuse überprüfen, ob sich
etwas im toten Winkel befindet. Jan Horn: "Getrost verzichten können
Autofahrer hingegen auf Verkehrszeichen- und Nachtsichtassistenten.
Diese Technologien arbeiten einfach noch nicht zuverlässig genug."

Diese Autos waren Testkandidaten: Audi Q7, BMW 7er, Skoda Fabia,
Hyundai Tucson, Mazda CX-5, VW Tiguan.

Den kompletten Artikel "Assistenzsysteme im Praxischeck" lesen Sie
in der aktuellen Ausgabe 29/2016 von AUTO BILD, die am 22. Juli 2016
erscheint. AUTO BILD im Internet: www.autobild.de

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Datum: 21.07.2016 - 10:21 Uhr
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