(ots) - Nicht lange her, da eskalierte der Streit zwischen
VW und zwei Zulieferern. Der Mainzer Marktforscher Roman Becker hat
die Geschichte für Focus Online (http://bit.ly/2bNxsne) analysiert:
VW sei beziehungsunfähig und nicht in der Lage, seine Lieferanten zu
Fans zu machen. Deswegen sieht er schwere Zeiten auf die Wolfsburger
zukommen. Auf Focus Online schreibt Becker: "Es gelingt dem Konzern
nicht, eine stabile und wertschätzende Beziehung zu seinen
wichtigsten Zielgruppen aufzubauen: Nicht zu den Kunden, nicht zu den
Lieferanten und nicht zu seinem Führungspersonal. Das ist nicht gut
für die Zukunftsaussichten des Riesen. Denn wir wissen, dass
Unternehmen langfristig nur dann erfolgreich sein können, wenn ihre
Beziehungsqualität stimmt".
Becker, Entdecker des Fan-Prinzips, vermisst bei VW den Respekt
für die Leistungen der Zulieferer, denen die Autoindustrie viel zu
verdanken hat. Stattdessen würden diese von Einkäufern an die Wand
gedrückt: "Wer sich in der Zuliefererszene auskennt, weiß, wie die
Automobilhersteller im Allgemeinen und der VW-Konzern im Besonderen
in den letzten Jahrzehnten Zulieferer nicht nur preislich bis an
Schmerzgrenzen und darüber hinaus gedrückt haben."
Auch der Umgang mit dem Dieselskandal belege die These von der
Beziehungsunfähigkeit. Becker: "Die Unfähigkeit, das Thema aus
Kundensicht zufriedenstellend zu lösen, nagt an der Beziehung
zwischen VW und seinen Kunden."
Den Ausweg sieht Becker in einer Kehrtwende hin zu qualitativem
Beziehungsmanagement: "Das sollte der Fokus eines Unternehmens sein,
nicht Renditen und die Vorlage quartalsfixierter Zahlenkolonnen!"
***Radiobeitrag/O-Töne zu dieser Meldung:
http://bit.ly/vwradiobeitrag***
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