(ots) - Moderation: Tina Hassel und Rainald Becker
Rente, soziale Ungerechtigkeit, Freihandel: Der Chef des Deutschen
Gewerkschaftsbundes, Reiner Hoffmann, kämpft derzeit an vielen
Fronten. Am lautesten trommeln die Gewerkschaften für einen
"Kurswechsel" in der Rentenpolitik. Das Rentenniveau dürfe nicht
weiter absinken, so die Forderung. Doch wie soll das bezahlt werden?
40 Milliarden Euro im Jahr würde das kosten, der Beitragssatz müsste
stark ansteigen. Dies wiederum macht sich bei den Lohnnebenkosten
bemerkbar, zu Lasten der Wettbewerbskraft. Ein Dilemma, auf das
Hoffmann Antworten finden muss. Eine Korrektur fordert er auch in der
Wirtschafts- und Sozialpolitik. Der DGB-Vorsitzende prangert die
zunehmende soziale Ungerechtigkeit an und sieht darin auch eine
Ursache für den Zuspruch, den rechtspopulistische Parteien erhalten.
Doch wie sehen konkrete Strategien aus? Ein weiteres kniffliges
Thema: die Freihandelsabkommen. Nach anfänglicher Zurückhaltung
befürwortet Hoffmann das europäisch-kanadische Freihandelsabkommen
Ceta und wirbt dafür. Warum, muss er erklären. Europa jedenfalls
schadet der Schlingerkurs, der sich bei Ceta gerade abspielt. Das
muss den DGB-Chef, der lange in Brüssel gelebt hat, umtreiben.
Viele Themen und Fragen - es ist Zeit, Farbe zu bekennen. Tina
Hassel, Studioleiterin und Chefredakteurin Fernsehen im
ARD-Hauptstadtstudio, und ARD-Chefredakteur Rainald Becker begrüßen
den Vorsitzenden des DGB am Montag, 31. Oktober 2016, in der
ARD-Sondersendung "Farbe bekennen".
Das Erste strahlt die 15-minütige Sondersendung um 22:45 Uhr im
Rahmen der ARD-Themenwoche "Zukunft der Arbeit" aus.
Die Sondersendung ist eine Produktion des ARD-Hauptstadtstudios
und wird im ARD Text auf Seite 150 für gehörlose und schwerhörige
Zuschauerinnen und Zuschauer live untertitelt.
Redaktion: Annekarin Lammers
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