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Am Dienstag, den 10. Januar 2017, wurde Lorenz Caffier (62),
Minister für Inneres und Europa des Landes Mecklenburg-Vorpommern, im
Rahmen der 57. Historisch-Taktischen-Tagung der Marine zum
Kapitänleutnant der Reserve ernannt. Die Zeremonie wurde durch
Vizeadmiral Andreas Krause (60), Inspekteur der Marine, und
Brigadegeneral Gerd Kropf (60), Kommandeur des Landeskommandos
Mecklenburg-Vorpommern, durchgeführt. Zukünftig wird der
Innenminister im Landeskommando Mecklenburg-Vorpommern als
Verbindungsoffizier zur Deutschen Marine eingesetzt.
"Als langjähriger Vorsitzender des Verteidigungsausschusses des
Bundesrates arbeite ich beinahe täglich mit der Bundeswehr zusammen.
Die Bundeswehr ist bei Großschadenslagen oder bei besonderen
Unglücksfällen ein unverzichtbarer Bestandteil unseres
Hilfeleistungssystems in Mecklenburg-Vorpommern", sagte Minister
Caffier und ergänzte: "Gerade durch die neuen Bedrohungen und
Anforderungen an die Sicherheitskräfte unseres Landes ist es
hilfreich aus erster Hand über die wesentlichen Belange der
Bundeswehr und ihrer Verbündeten informiert zu sein".
"Minister Caffier zeigt seit Jahren und bei vielen Besuchen seine
tiefe Verbundenheit mit und hohe Wertschätzung für die Marine. Die
Ernennung von Minister Caffier zum Kapitänleutnant der Reserve freut
mich deswegen sehr", so der Inspekteur der Marine.
Brigadegeneral Gerd Kropf stellte fest: "Für uns als der
Ansprechpartner der Landesregierung in allen Fragen der möglichen
Unterstützungsleistungen der Bundeswehr ist es sehr hilfreich, wenn
der Innenminister unsere Fähigkeiten aus dem eigenen Erleben als
Reservist kennt".
Minister Caffier identifiziert sich nach eigenen Worten öffentlich
und aus voller Überzeugung mit den deutschen Streitkräften. Sein
besonderes Augenmerk gelte insbesondere den vielen, wertvollen
Hilfestellungen der Bundeswehr im Innern; etwa bei Hochwasser- und
Schneekatastrophen, Waldbränden und sonstigen schweren
Unglücksfällen.
In seiner Eigenschaft als Reserveoffizier kann Lorenz Caffier auch
seine Solidarität und Kameradschaft mit allen Reservisten der
Bundeswehr zeigen. Auch mit den vielen Soldaten, die in gefährlichen
Auslandseinsätzen zum Beispiel in Afrika, Afghanistan oder im Kosovo
sind.
Der Minister wird im Rahmen seiner zukünftigen
Reservedienstleistungen insbesondere in die zivil-militärische
Zusammenarbeit der Bundeswehr in Mecklenburg-Vorpommern eingewiesen
werden.
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