(ots) -
Der Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie e. V. (VdF) zieht
für das vergangene Jahr eine positive Bilanz. "Der mit 33 Litern pro
Kopf und Jahr stabile Fruchtsaftkonsum zeigt uns, dass die
Verbraucher nach wie vor das natürliche Lebensmittel Saft schätzen.
Insbesondere Direktsäfte können bei den Verbrauchern punkten und
bauen ihren Anteil am Gesamtkonsum kontinulierlich weiter aus. Der
Trend zu hochwertigen Fruchtsäften trägt mit dazu bei, dass die
Branche ihren Umsatz um 2Â Prozent steigern konnte", so Klaus
Heitlinger, Geschäftsführer des VdF. Zunehmend beliebter werden in
Deutschland auch Smoothies, die insbesondere jüngere Zielgruppen
ansprechen. Zur positiven Jahresbilanz beigetragen hat auch der
überaus zufriedenstellende Abschluss der heimischen
Apfelsaft-Keltersaison. Dank der guten Streuobsternte konnten die
heimischen Fruchtsafthersteller 2016 gut 500 Mio. Liter Apfelsaft
einkeltern. Das sind fast 100 Mio. Liter mehr als im Jahr 2015.
Pro-Kopf-Verbrauch an Fruchtsäften konstant
Nach den aktuellen Zahlen der Gesellschaft für Konsumforschung GfK
ist der Fruchtsaftkonsum nach einem mehrjährigen Abwärtstrend seit
2015 stabil. Insgesamt liegt der Pro-Kopf-Konsum auch im Jahr 2016
wieder bei 33 Litern. Innerhalb des Fruchtsaftsegments konnten
insbesondere die hochwertigen Direktsäfte ihren Marktanteil
kontinuierlich ausbauen. Direktsäfte und regionale Streuobstsäfte
haben den Verbrauchern verstärkt Lust auf das natürliche Lebensmittel
Saft gemacht. Der Trend zu hochwertigen Fruchtsäften trägt mit dazu
bei, dass die Branche ihren Umsatz insgesamt um 2 Prozent steigern
konnte.
Apfelsaft-Keltersaison 2016 entspricht der Prognose
Die vom Verband prognostizierte Verarbeitungsmenge von
700.000 Tonnen Streuobstäpfeln wurde bundesweit erreicht. Überwiegend
wird daraus Direktsaft gewonnen. Insgesamt rund 500 Mio. Liter
Fruchtsaft haben die deutschen Fruchtsafthersteller in der
vergangenen Saison eingekeltert. Aufgrund des Vegetationsverlaufes
haben die Direktsäfte des Jahrgangs 2016 eine ausgewogene Mischung an
Fruchtsäuren und Fruchtsüße, ganz nach dem Geschmack der Verbraucher.
Glas-Mehrweg-System stabilisiert Marktanteil
Das verbandseigene Glas-Mehrwegsystem kann seinen Marktanteil,
nach vielen Jahren des Rückgangs, seit 2015 ebenfalls stabilisieren
und liegt derzeit bei 5,5 Prozent (ohne Gastronomie). Das
verbandeigene System gibt es seit 45 Jahren und wird in Deutschland
derzeit von rund 300 kleinen und mittelständischen
Fruchtsaftunternehmen genutzt. Ein Vorteil des Mehrwegsystems: Eine
einzige Flasche kann dank der besonderen Eigenschaften von Glas bis
zu 40-mal wieder befüllt werden und erreicht ein Durchschnittsalter
von etwa 10 Jahren. Darüber hinaus ist die Glasflasche
uneingeschränkt kreislauffähig, d. h. sie kann beliebig oft
eingeschmolzen und zu einer neuen Flasche verarbeitet werden.
Mit der Verpackung "Glas" können die Fruchtsaft-Hersteller damit
spezielle Verbraucherwünsche in Richtung Natürlichkeit und
Nachhaltigkeit bedienen.
Zum Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie
Der Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie e. V. in Bonn wurde
1951 gegründet. Rund 345 Fruchtsaft-, Fruchtnektar-, Gemüsesaft- und
Gemüsenektarhersteller Deutschlands sind Mitglied. Der Verband
vertritt die gemeinsamen Interessen der Branche im In- und Ausland.
Pressekontakt:
Klaus Heitlinger
Geschäftsführer
Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie e. V.
Mainzer Straße 253
D-53179 Bonn
Telefon: +49 2 28 9 54 60-0
Mobil: +49 171 7701246
www.fruchtsaft.de
twitter.com/saftnews
WPR COMMUNICATION GmbH & Co. KG
Nicole Ickstadt
Schulstraße 25
53757 Sankt Augustin
Telefon: +49 2241 2 34 07-0
info(at)fruchtsaft.de
Original-Content von: VdF Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie, übermittelt durch news aktuell