(firmenpresse) - Absolute Bestleistungen wurden am Sonntag vor den Toren Berlins erbracht.
Bereits beim Finale der Kategorien Open Ladies und Open Men zeichneten sich neue Favouriten in der internationalen Wakeboard-Szene aus.
Kinga Horvath aus Ungarn nahm sehr zur Überraschung der Judges den ersten Platz auf dem Siegertreppchen ein. "Ihre Performances auf dem Board waren einfach gigantisch. Wir sind von Ihrer sportlichen Leistung begeistert und können nur bestätigen, dass sich ihr hartes Training rentiert hat", so Chief Judge Mihovil Brebric.
"Ich bin sehr glücklich, den ersten Platz erreicht zu haben. Es ist mein erster Sieg in einer internationalen Competition und spornt mich an, weiterhin meine sportlichen Grenzen auszureizen", berichtet die Europameisterin.
Den zweiten Platz sicherte sich Milica Gluvajic aus Serbien - dicht gefolgt von Marianne Sandner, die den dritten Platz für das deutsche Team einfuhr.
Der erste Platz in der Kategorie Open Men ging an Nick Davies aus Grossbritannien, der Emil Tzolov aus Bulgarien (Platz Zwei) und Omri Ben Natan aus Israel (Platz Drei) weit hinter sich liess.
Lior Sofer, Europameister aus dem Jahr 2005, hatte trotz einer jüngst vergangenen Operation gute Chancen auf einen Platz auf dem Siegertreppchen, wurde aber am Ende seines alles entscheidenden Runs im Finale ausser Gefecht gesetzt. Beim dritten Lauf, dem Wildcard Trick, verletzte er sich während eines Stunts an der Funbox am Kopf und wurde mit einer Gehirnerschütterung ins Krankenhaus eingeliefert.
Im Gesamtergebnis ist klar zu erkennen, dass die deutsche Mannschaft sehr starke Konkurrenz bekommen hat, mit der es nun gilt, mitzuhalten, um nicht in den Schatten der Wakeboard-Elite gestellt zu werden.
"Es war ein Wochenende, bei dem sich neue Wakeboard-Champions herauskristallisiert und grandiose Leistungen gezeigt haben. Wir sind mit der Europameisterschaft sehr zufrieden und überaus stolz auf unsere internationalen Teams", lautet das Fazit von Chief Scorer Jennie Hruby.