Kaum ein Jahr war in den letzten Jahren so von dem Thema Energie geprägt wie es in 2010 der Fall ist. Und auch wenn es noch nicht ganz vorbei ist: die Auswirkungen auf die Verbraucher, gerade auch für das kommende Jahr gesehen, ist nicht zu verleugnen. Die Resignation ist groß, doch die Deutschen haben auch gelernt sich zu wehren - und Energiekonzernen wie Politikern entgegen zu treten.
(firmenpresse) - Eine General-Strompreiserhöhung am Jahresanfang, eine weitere wird am Jahresende für 2011 angekündigt. Das verabschiedete Energiegesetz entspricht Umfragen zufolge auch nicht den Wünschen des Bürgers, welcher im Allgemeinen von der Laufzeitenverlängerung der Atomkraftwerke nicht gerade erfreut ist. Und dann auch noch Castortransporte und die ewige Endlagerfrage - nicht nur für aktive Atomkraftgegner sind diese Zeiten nicht leicht.
Das Gefühl, dass Energiekonzerne und die Bundesregierung andere Interessen als der Bürger hat, konnte sich in diesem Jahr wieder einmal festigen. Dies hat sich auch in der öffentlichen Beteiligung widergespiegelt: Die Demonstrationen gegen die Castortransporte und das Energiegesetz waren gut besucht. Doch bleibt das Gefühl, mit diesen Mitteln nicht wirklich etwas gegen diese Energiepolitik bewirken zu können.
Es gibt aber ein andere Wege, die ins Schwarze Treffen. So erfreuen sich die Grünen momentan einem regen Zulauf, können zahlreiche neue Parteimitglieder begrüßen. Ein weiteres Instrument, das Wirkung zeigt und allen Bürgern offen steht basiert auf einer Grundlage: bei der ganzen Thematik geht es um das Geld, und genau hier kann der Verbraucher aktiv werden. Denn es gibt einen aktiven Wettbewerb auf dem Strommarkt. Und die großen Energiekonzerne sind in der Regel nicht die Stromanbieter, die die günstigsten Stromtarife vorzuweisen haben. Dies zeigt ein Vergleich mit dem Stromrechner schnell auf. Der Wechsel zu einem günstigeren Stromanbieter wirkt sich nicht nur positiv auf die Haushaltskasse, sondern kann auch eine bewusste Entscheidung gegen die Energiekonzerne darstellen. Dabei sollte man bei der Wahl natürlich darauf achten, dass nicht nur die Angebote der Energiekonzerne (und somit auch Kraftwerksbetreiber) selbst gemieden werden, sondern auch die deren Tochtergesellschaften (Yello Strom, eprimo, E wie einfach).
Wer außerdem ein Statement gegen Atomstrom abgeben möchte, der kann dies mit einem Ökostromtarif tun. Grüner Strom muss dabei nicht teuer sein, und auch hier hilft ein Stromrechner weiter - indem man ihn explizit nach günstigen Ökostromtarifen suchen lässt. So stellt der Stromanbieterwechsel eine Entscheidung dar, die Wirkung zeigt - wenn sich zahlreiche Verbraucher für diese Form des Protestes entscheiden.
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