(ots) - Sie kosten rund 40 bis 130 Euro und sind in etwa so
groß wie Skateboards: Waveboards erobern derzeit die Herzen vieler
Jugendlichen. Doch das neumodische Surfbrett für die Straße besitzt
nur zwei Räder, die drehbar sind und mittig in Längsrichtung unter
dem Board sitzen. Obendrein besteht das Waveboard aus zwei Teilen,
die meist flexibel miteinander verbunden sind. Damit ist klar:
Waveboarding erfordert viel Geschick und Balance, bringt aber auch
eine Menge Spaß. Denn den Schwung bekommen Fahrer nicht durchs
Abstoßen, sondern durch Hüft- bzw. Beinbewegungen. "Um Verletzungen
vorzubeugen, sollten Anfänger immer mit Hilfe von Freunden oder
Familienmitgliedern üben", rät Frank Holdinghausen von TÜV Rheinland,
der Waveboards auf ihre Sicherheit hin überprüft.
Für Waveboards gibt es zurzeit noch keine Norm. Bei den
auftretenden Belastungen und der Ausführung sind Waveboards den
Skateboards allerdings ähnlich. Für Prüfungen legen die Fachleute
deshalb die Europäische Norm für Skateboards (EN 13613) zugrunde und
zusätzlich werden produktspezifische Prüfungen durchgeführt. Dabei
gilt: Nur wenn das Board die Anforderungen hinsichtlich Sicherheit,
Bedienungsanleitung und Kennzeichnung erfüllt, erhält es das
GS-Siegel für Geprüfte Sicherheit.
Für den Kauf gilt: Generell sollte eine maximale Belastungsangabe
auf dem Produkt vorhanden sein. Diese ist im Regelfall mit 100
Kilogramm angegeben und für Kinder und Jugendliche ausreichend. Bevor
sich Eltern für ein Board mit einer geringeren Belastung entscheiden,
sollten sie überlegen, ob sie es nicht auch einmal ausprobieren
möchten. Außerdem beim Kauf auf scharfe Ecken und Kanten an dem
Produkt zu achten. Ein weiteres Qualitätsmerkmal ist eine
ausführliche Bedienungsanleitung. Sie sollte die Adresse des
Herstellers und eine Anleitung zum sicheren Fahren - inklusive
Schwung holen und bremsen - beinhalten. "Erst lesen, dann waven", ist
bei den Trendboards aus Sicht des Experten Holdinghausen besonders
wichtig. Zudem gilt: Hinweise zum Wechsel der Rollen, zur Wartung und
Pflege des Waveboards sowie zur Schutzausrüstung des Fahrers
beachten. "Helm sowie Handschoner, Knie- und Ellenbogenschoner sind
sehr wichtig." Ganz wie bei Inlinern oder Skateboards.
Pressekontakt:
Ihr Ansprechpartner für redaktionelle Fragen:
Ralf Diekmann, Presse, Tel.: 0221/806-1972
Die aktuellen Presseinformationen erhalten Sie auch per E-Mail über
presse(at)de.tuv.com sowie im Internet: www.tuv.com/presse