PresseKat - Intelligente Beleuchtung gegen Stromfresser

Intelligente Beleuchtung gegen Stromfresser

ID: 43194

Stromversorger heben schon wieder die Preise an: Wie der GasgerÀtehersteller Elster mit einem sparsamen Beleuchtungssystem bis zu 40 Prozent seiner Beleuchtungskosten spart

(firmenpresse) - Lotte/Heimstetten. Ingesamt 326 Stromversorger haben laut Angaben des unabhĂ€ngigen Branchendienstes Verivox zum 1. Januar 2008 erneut ihre Stromtarife um bis zu 34 Prozent angehoben. Wie Unternehmen trotz stĂ€ndig steigender Strompreise mit einer modernen Beleuchtung viel Geld sparen können, zeigt die Elster GmbH: Der international tĂ€tige GaszĂ€hler- und Gasarmaturenhersteller mit Produktionsstandort im nordrhein-westfĂ€lischen Lotte tauschte in einigen seiner Produktionshallen seine HQL-Lampen gegen ein Beleuchtungssystem der Richard Chambers GmbH mit Lichtsensoren und PrĂ€senzmeldern. Seitdem spart die Firma laut Instandhaltungsleiter Franz Flake krĂ€ftig Stromkosten: „Allein in einer Halle sind es pro Jahr mindestens 10.000 Euro.“ Die Steuerung in jeder einzelnen Lampe sorgt nur noch in den Bereichen fĂŒr Beleuchtung, in denen sich Arbeiter aufhalten und passt die LeuchtstĂ€rke automatisch an den vorprogrammierten Lux-Wert an. Je mehr Tageslicht die Sensoren registrieren, desto schwĂ€cher leuchten die Lampen oder schalten sich ganz aus, was Energie spart.

Rund 850 Mitarbeiter fertigen in den Hallen der Elster GmbH PrĂ€zisionsteile fĂŒr GaszĂ€hler, Sicherheitsregelarmaturen, Elektronikkomponenten fĂŒr Heizungsanlagen und Systeme zur Messung sowie Regelung von industriellen WĂ€rmeprozessen. Viele StĂŒcke mĂŒssen auf den Tausendstel genau produziert werden, damit sie auf die Baugruppen montiert werden können. „Eine gute Beleuchtung ist ein Muss“, sagt Flake. An vielen ArbeitsplĂ€tzen, wo prĂ€zise gearbeitet werden muss, betrĂ€gt die LichtstĂ€rke deshalb rund 1000 Lux, das entspricht etwa der Beleuchtung in einem Fernsehstudio. Dabei spielt nicht nur die Helligkeit eine Rolle, wichtig ist auch die Farbwiedergabe.

HQL-Lampen waren Energiefresser

„Wir haben in der Vergangenheit schon öfter versucht unsere Lampen zu modernisieren, denn die bisher verwendeten HQL-Lampen waren mit ihren 450 Watt reine Energiefresser und verloren schnell ihre Leuchtkraft“, so der Instandhaltungsleiter. Die Folge: Die HQL-Lampen mussten regelmĂ€ĂŸig ausgetauscht werden. Um die Kosten zu senken, ließ Flake mehrmals probehalber in einem kleinen Teil einer Produktionshalle neue Beleuchtungssysteme an die Decke montieren. Darunter auch Lösungen mit Lichtsensoren und PrĂ€senzmeldern. „Aber immer hat es Ärger mit den Mitarbeitern gegeben, weil es ihnen zu finster war“, berichtet Flake.





Ein unabhĂ€ngiger Energieberater gab ihm dann den richtigen Tipp: Er empfahl ein Beleuchtungssystem mit integrierter elektronischer Steuerung fĂŒr Bewegung und Lichtdimmung der Richard Chambers GmbH aus dem bayerischen Heimstetten. Über eine kleine Fernsteuerung kann zum Beispiel ein Mindestluxwert eingestellt werden. Wird dieser Wert ĂŒbertroffen, weil Sonnenlicht in die Halle fĂ€llt, dimmt jede Lampe bei Elster automatisch oder schaltet sich aus. Das heißt, Lampen, die in der NĂ€he von Fenstern angebracht sind, leuchten weniger hell, als Leuchten in der Mitte von der Halle und benötigen dadurch auch weniger Strom.

Auch ein Bewegungsmelder ist in dem GehĂ€use integriert. Damit können die Lampen so programmiert werden, dass sie zunĂ€chst automatisch weniger Licht abstrahlen, sobald sich kein Mitarbeiter in der NĂ€he befindet. Registriert der Sensor lĂ€ngere Zeit keine Bewegung, schalten sich die Lampen ganz aus. „Das war das erste Mal, dass ich die Beleuchtung geĂ€ndert habe und kein Mitarbeiter hat sich beschwert“, erzĂ€hlt Flake. Auch das Management habe positiv reagiert. Schließlich konnte durch den Wechsel, der Beleuchtungsstromverbrauch eines Jahres im Vergleich zum Vorjahr von 700.000 Kilowattstunden auf rund 440.000 Kilowattstunden gesenkt werden. Bei einem Strompreis von 12 Cent pro Kilowattstunde sparte die Elster GmbH pro Jahr und Halle rund 10.000 Euro. Insgesamt waren es im Jahr rund 31.200 Euro.

Inzwischen sorgen insgesamt 300 Lido-Leuchten bei Elster fĂŒr die optimale Helligkeit. Sie seien das mit Abstand beste System, das er kenne, sagt Flake. Er ist voll des Lobes fĂŒr die Bewegungsmelder und Lichtsensoren: „Ob viel oder wenig Sonnenlicht in die Halle fĂ€llt, sie sorgen stets fĂŒr eine gleichmĂ€ĂŸige Beleuchtung.“ Die Bewegungsmelder sorgen dafĂŒr, dass auch wirklich nur die Hallenbereiche beleuchtet sind, in denen sich Mitarbeiter aufhalten. „Die Sensoren sind so empfindlich eingestellt, dass es reicht, nur mit dem Finger zu schnippen.“

Ungewollte Heizleistung bei Àlteren Lampen

Diese Energiespar-Leuchtsysteme können nicht nur in Produktionshallen eingesetzt werden. Auch in Lagerhallen, in EinkaufsmĂ€rkten und Bahnhöfen hĂ€ngen noch ĂŒberwiegend HQL-Lampen an den Decken, die einen großen Teil der Energie in WĂ€rme umwandeln. „Dabei ist die Heizleistung mitunter so groß, dass Produktions- und LagerrĂ€ume in einigen Firmen sogar mit Klimaanlagen gekĂŒhlt werden mĂŒssen“, berichtet Richard Chambers, GeschĂ€ftsfĂŒhrer des gleichnamigen Unternehmens. Seine Leuchten wandeln nahezu die gesamte Energie in Licht um und strahlen so gut wie keine WĂ€rme ab. So erzeugten etwa bei Elster die bisher 300 HQL-Leuchten eine WĂ€rme von etwa 50 Kilowatt. Zum Vergleich: Die WĂ€rmeabstrahlung beim Lido-Beleuchtungssystem liegt bei weniger als 6 Kilowatt.

Laut Chambers können moderne AusfĂŒhrungen wie Lido bis zu 80 Prozent der bisherigen Beleuchtungskosten in Lagern einsparen, denn unabhĂ€ngig davon wie viel Sonnenlicht durch die Fenster einfĂ€llt, brennen in manchen Hallen rund um die Uhr sĂ€mtliche Lichter. „Selbst in menschenleeren Hallen ist es taghell“, erzĂ€hlt er aus eigener Erfahrung. Unternehmer sollten nicht nur die Anschaffungskosten berĂŒcksichtigen, sondern auch die Lebenskosten. Diese sprechen eindeutig fĂŒr die Leuchten der Chambers GmbH.

In der Praxis haben sich seine Beleuchtungssysteme bereits bewĂ€hrt. Anwender wie die Elster GmbH schĂ€tzen die Langlebigkeit der Lampen von bis zu 48.000 Stunden. „Dadurch werden auch die Wartungskosten um mindestens 66 Prozent reduziert“, so Chambers. Trotz der langen Brenndauer nimmt die Helligkeit im Laufe der Zeit im Vergleich zu herkömmlichen Lampen nur minimal ab. Die Kosten fĂŒr den kompletten Austausch der Beleuchtungssysteme haben sich in der Regel nach rund 24 Monaten amortisiert. „Nicht nur das Sparpotenzial, auch der Klimawandel ist ein gutes Argument, den Energieverbrauch zu senken“, so Chambers. Zudem muss der Unternehmer nicht sofort sein Arbeitskapital fĂŒr die UmrĂŒstung einsetzen. Die BundeslĂ€nder subventionieren die umweltfreundliche Maßnahme und bieten Firmen RĂŒckzahlungen an, die niedriger sind als die Stromkostenersparnis.

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Unternehmensinformation / Kurzprofil:

Richard Chambers hat sich als Energiesparexperte bundesweit einen Namen gemacht. Der findige Unternehmer aus dem bayerischen Heimstetten sucht weltweit nach Produkten, die dabei helfen Energie und (Wartungs-) Kosten zu sparen. Bei einer GeschĂ€ftsreise ist er auf Beleuchtungssysteme gestoßen, die bis zu 80 Prozent der Energiekosten sparen können und in Großbritannien und Irland bereits weit verbreitet sind.



Leseranfragen:

Elster GmbH
Instandhaltungsleiter Franz Flake
Strotheweg 1, 49504 Lotte (BĂŒren)
Tel.: 0541 1214-0, Fax: 0541 1214-370
E-Mail: info(at)kromschroeder.com, Internet: www.kromschroeder.de

Richard Chambers GmbH
Dahlienweg 14, 85551 Heimstetten
Tel.: 089 9035638, Fax: 089 904451
E-Mail: chambers(at)qmi.de, Internet: www.chambers-gmbh.de



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Bereitgestellt von Benutzer: Neumann
Datum: 19.02.2008 - 13:00 Uhr
Sprache: Deutsch
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Ansprechpartner: Alexander Hauck
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Kategorie:

Energie & Umwelt


Meldungsart: Erfolgsprojekt
Versandart: Veröffentlichung
Freigabedatum: 19.02.2008

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