In Ägypten kommt es immer wieder zu Konflikten und Übergriffen an koptischen Christen!
(firmenpresse) - Die Schuld tragen in der Regel muslimische Extremisten. Aber auch die juristische Willkür durch Ägyptische Gerichte trifft die Christen immer wieder hart. Ein aktuelles Beispiel sind die christlichen Brüder Ibrahim und Refaat Fawzy Abdo Seit Anfang Juni 2008 sind die christlichen Brüder Ibrahim und Refaat Fawzy Abdo inhaftiert. Ohne jeden Beweis wird ihnen der Tod eines Islamisten zur Last gelegt, der bei einem Angriff auf das koptisch-orthodoxe Kloster Abu Fana ums Leben gekommen war. CSI setzt sich für die Freilassung der Brüder, seit Mitte 2008 ein. Zwischenzeitlich wurde bekannt, dass die Brüder in der Haft schwer gefoltert wurden. Dies ist eines von vielen Beispielen, wie die koptischen Christen in Ägypten leiden. Trotz dieser immer wieder kehrenden Menschenrechtsverletzungen in Ägypten machen Deutsche Unternehmen gute Geschäfte in Ägypten.
Die Ghorfa Arab-German Chamber of Commerce and Industry e.V. berichtet über die Beziehung zwischen Deutschland und Ägypten „Ägypten ist für Deutschland nach VAE und Saudi-Arabien drittwichtigster Exportpartner im arabischen Raum“ - „Auch aufgrund dieser herausragenden Stellung Ägyptens als Wirtschaftspartner Deutschlands herrscht ein hochrangiger Besucheraustausch zwischen beiden Staaten.“
Wir fordern in diesem Zusammenhang alle Verantwortlichen Personen aus Wirtschaft und Politik auf, diesen Beziehungsaustausch zu nutzen um auf Menschenrechtsverletzungen an koptischen Christen hinzuweisen.
CSI Hintergrund:
1977 gingen in der Schweiz 10.000 Christen auf die Straße. Anlass dazu gab ihnen ein Baptist aus der damaligen Sowjetunion, der wegen seines Glaubens mehrfach inhaftiert worden war. Mit Gottesdiensten und Schweigemärschen demonstrierten sie in Zürich und Bern für all die Menschen, die wegen ihrer religiösen Überzeugung unterdrückt wurden. Die Spenden, die für die Deckung ihrer Unkosten zusammenkamen, überstiegen bei weitem den Bedarf, so dass der Zürcher Pfarrer Hansjürg Stückelberger am 15. April 1977 CSI gründete.
CSI steht für "Christian Solidarity International".
CSI ist eine überkonfessionelle Menschenrechtsorganisation für verfolgte Christen und andere Opfer von Unterdrückung, für notleidende Kinder und Katastrophenopfer.
CSI will mit seiner Arbeit dazu beitragen, dass alle Menschen in Freiheit leben und aus freien Stücken ihren Glauben praktizieren können.
CSI-Deutschland gemeinnützige GmbH
GF: Ingrid Seigis
Postfach 210339
80673 München
Telefon 089-58 99 75-50
Telefax 089-58 99 75-51
www.csi-de.de
www.irakhilfe.org
www.hungerhilfe-sudan.de
www.kinderhilfe-aegypten.de
www.kinderhilfe-nicaragua.de
www.kinderhilfe-rumaenien.de
www.menschenrechtsverletzungen.com
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Pressekontakt/Öffentlichkeitsarbeit:
Thomas Gross
Thomas.gross(at)csi-de.de