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Das Internet wird zur Videothek

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41 Prozent der Internetnutzer beziehen Filme im Internet / 3,5 Millionen Deutsche nutzen Video-Streaming-Dienste

(PresseBox) - Filmfans greifen zunehmend online auf legale Videoangebote zu. Mehr als jeder vierte Bundesbürger (22 Millionen) bezieht Filme und Serien online, entweder als Download oder indem er Datenträger wie Blu-rays oder DVDs per Internet bestellt. Das entspricht 41 Prozent der Internetnutzer in Deutschland. Zudem nutzen 3,5 Millionen Deutsche (7 Prozent) kostenpflichtige Streaming-Dienste. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Hightech Verbands BITKOM. Vor allem 18- bis 29-jährige Internetnutzer (58 Prozent) beziehen Filme online. Bei den 30- bis 49-Jährigen ist es jeder Zweite (51 Prozent). "Medien werden zunehmend über das Internet gekauft, das gilt auch für Filme", sagte Dr. Bernhard Rohleder, Hauptgeschäftsführer des BITKOM. "Streaming-Dienste werden aufgrund eines wachsenden Angebots und mobiler Breitbandanschlüsse immer beliebter. Zudem bieten immer mehr Fernseher entsprechende Services ab Werk."
BITKOM gibt Tipps, wie Filme im Internet gekauft oder geliehen werden können:
Filme als Download
Filme werden im Internet in der Regel als Datei verkauft. Nach der Bezahlung kann diese dann komplett heruntergeladen und jederzeit angeschaut werden. Die meisten Download-Portale bieten Filme in der Standardauflösung oder als HD-Version an. Letztere bietet eine höhere Bild- und Tonqualität. Viele der als Download angebotenen Filme und Serien enthalten nur eine Tonspur, entweder die deutsche oder englische. Fans englischsprachiger Originalfassungen müssen daher vor dem Kauf auf die korrekte Version achten. Außerdem sind viele Filme mit einem digitalen Rechtemanagement (DRM) versehen. So können die Dateien nur auf dafür vorgesehenen Geräten abgespielt werden.
Filme als Stream
Verbraucher können Filme aus dem Internet auch direkt anschauen. Anders als beim Kauf einer Datei müssen sie so nicht komplett heruntergeladen werden. Stattdessen werden sie gestreamt. Der Vorteil: Der Film startet direkt, es muss nicht gewartet werden bis eine Datei vollständig heruntergeladen wurde. Wie beim Download von Filmen gibt es auch bei den Streams häufig eine normal und eine hochaufgelöste Version. In der Regel ist nur eine Tonspur, entweder deutsch oder englisch, vorhanden. Um Video-Streams nutzen zu können, wird ein schneller Breitbandanschluss benötigt. Für einen Film in Standardauflösung ist ein stabiler Internetanschluss mit mindestens 2,5 Mbit/s zu empfehlen, für HD-Versionen mit einer Auflösung von 1280 mal 720 (720p) sollte er mindestens 6 Mbit/s leisten. Wer Videos in Full-HD, also mit 1920 mal 1080 Bildpunkten, schauen möchte, sollte einen Online-Zugang mit mindestens 8 Mbit/s haben. Insbesondere bei hochaufgelösten Filmen ist eine Netzwerkverbindung per Kabel zum Router zu empfehlen.




Filme auf Datenträgern
Wie vom stationären Handel gewohnt, können auch im Internet Filme auf Datenträgern bezogen werden. Gemeint sind damit in der Regel DVDs oder Blu-rays. Der Vorteil: Auf den Datenträgern befinden sich in der Regel mehrere Tonspuren sowie Bonusmaterial zu den Filmen, etwa Regie-Kommentare. Blu-rays bieten darüber hinaus eine besonders hohe Bild- und Tonqualität. Nur sie nutzen die Full-HD-Bildqualität moderner Flachbildfernseher komplett. Filme auf DVD oder Blu-ray können im Web auch geliehen werden. Viele Online-Videotheken bieten Pauschalangebote an. Für einen festen Betrag im Monat hat der Kunde immer mindestens einen Film zu Hause. Schickt er diesen zurück, erhält er den nächsten per Post. Überziehungsgebühren oder ähnliches fallen in der Regel nicht an.
Methodik: Im Auftrag des BITKOM hat das Meinungsforschungsinstitut Forsa 1.063 Internetnutzer ab 14 Jahren in Deutschland befragt. Die Daten sind repräsentativ.

Der BITKOM vertritt mehr als 1.700 Unternehmen, davon über 1.200 Direktmitglieder mit 135 Milliarden Euro Umsatz und 700.000 Beschäftigten. Nahezu alle Global Player sowie 800 Mittelständler und zahlreiche gründergeführte Unternehmen werden durch BITKOM repräsentiert. Hierzu zählen Anbieter von Software & IT-Services, Telekommunikations- und Internetdiensten, Hersteller von Hardware und Consumer Electronics sowie Unternehmen der digitalen Medien.

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Der BITKOM vertritt mehr als 1.700 Unternehmen, davon über 1.200 Direktmitglieder mit 135 Milliarden Euro Umsatz und 700.000 Beschäftigten. Nahezu alle Global Player sowie 800 Mittelständler und zahlreiche gründergeführte Unternehmen werden durch BITKOM repräsentiert. Hierzu zählen Anbieter von Software & IT-Services, Telekommunikations- und Internetdiensten, Hersteller von Hardware und Consumer Electronics sowie Unternehmen der digitalen Medien.



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Datum: 04.02.2013 - 07:33 Uhr
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