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Atevia AG legt Jahresabschluss 2012 vor - Neuausrichtung führt zu
deutlichen Umsatzzuwächsen und positivem operativem Ergebnis
22.04.2013 / 17:42
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Karlsruhe, 22. April 2013. Die Atevia AG (ISIN: DE000CMBT111) hat heute
ihren Jahres- und Konzernabschluss für das Jahr 2012 festgestellt. Durch
die Neuausrichtung des Geschäftsmodells hin zu einer Vermögensverwaltung
mit Schwerpunkt Immobilien kann der Konzern erhebliche Umsatzzuwächse sowie
ein positives operatives Ergebnis verzeichnen. Die erfolgreichen neuen
Aktivitäten gerade im Immobilienbereich ergänzen die seit 2009 betriebenen
Management-, Dienstleistungs- und Beratungsservices und geben dem Konzern
eine neue strategische Perspektive. Im Zuge der Neupositionierung hat der
Konzern auf eine Bilanzierung nach HGB umgestellt. Dies und die Aufnahme
des Vermietungs- und Verpachtungsgeschäftes haben die Darstellung der
Finanzzahlen, insbesondere die Gesamtergebnisrechnung in der Struktur
verändert. Die Vorjahreszahlen wurden entsprechend auf HGB-Rechnungslegung
angepasst.
Die Umsätze verdreifachen sich in 2012 auf 1,5 Mio. EUR (Vj. 0,5 Mio. EUR).
Maßgeblich hierfür sind die Umsätze aus den 2012 erworbenen Immobilien von
946 TEUR (Vj. 0 EUR), worin 135 TEUR Erhöhungen des Bestandes an nicht
abgerechneten Leistungen enthalten sind. Das Dienstleistungsgeschäft trägt
mit Umsatzerlösen von 577 TEUR (Vj. 486 TEUR) zur Umsatzsteigerung im
Konzern bei. Unterstützt durch die Auflösung von Wertberichtigungen im
Anlagevermögen steigen die sonstigen betrieblichen Erträge auf 2,6 Mio. EUR
(Vj. 1,8 Mio. EUR). Bei konstanten Personalaufwendungen kann erstmals
wieder ein positives operatives Ergebnis von 0,4 Mio. EUR (Vj. - 0,4 Mio.
EUR) gezeigt werden, ein erfreuliches erstes Ergebnis der Neuausrichtung.
Das Finanzergebnis beläuft sich 2012 auf 1,2 Mio. EUR gegenüber 3,4 Mio.
EUR in 2011. Dies ist maßgeblich auf die liquiditätsmindernden Effekte der
Sonderdividende in 2012 (insgesamt 59,3 Mio. EUR) und der
Investitionstätigkeit im Immobilienbereich (19,5 Mio. EUR) sowie das
deutlich gesunkene Zinsniveau zurückzuführen. Zudem belastet eine
Abschreibung auf die zur langfristigen Vermögensdiversifikation gehaltene
Edelmetallposition in Höhe von 669 TEUR.
Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit liegt mit 1,7 Mio. EUR rd.
1,3 Mio. EUR unter dem Vergleichswert des Vorjahres. Der
Konzernjahresüberschuss vor Ergebnisverwendung stellt sich auf 1,6 Mio.
EUR, gegenüber dem Vorjahr ein Rückgang von 1,3 Mio. EUR. Insgesamt verlief
das Jahr im Rahmen der Planvorgaben. Für 2013 wird bei Fortführung der
Strategie insbesondere im Immobilienbereich wiederum mit einem Ergebnis im
niedrigen einstelligen Millionenbereich gerechnet.
Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt zum Bilanzstichtag nach der
Sonderdividende im Mai 2012 insgesamt 179,6 Mio. EUR (2011: 239,6 Mio. EUR)
oder 97,6 % der Bilanzsumme.
Nachdem im vergangenen Jahr eine Sonderdividende von EUR 2,50 je
dividendenberechtigter Stückaktie ausgekehrt worden ist, schlagen Vorstand
und Aufsichtsrat der diesjährigen Hauptversammlung der Atevia AG vor, den
Bilanzgewinn zur Stärkung der Substanz vollständig auf neue Rechnung
vorzutragen.
Anhang: Tabelle Konzern (HGB)
In Mio. Euro 2012 2011Der vollständige Geschäftsbericht 2012 wird am 25.4. unter
Gesamtleistung 1,4 0,5
Sonstige betriebliche Erträge 2,6 1,8
Personalaufwand (1,4) (1,4)
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände (0,4) (0,1)
und Sachanlagen
Sonstige betriebliche Aufwendungen (1,8) (1,2)
EBIT 0,4 (0,4)
Finanzerträge 1,9 3,4
Abschreibungen auf Finanzanlagen (0,7) 0
Finanzergebnis 1,2 3,4
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1,7 3,0
Steuern (0,1) (0,1)
Konzernjahresüberschuss 1,6 2,9
Finanzanlagen und Edelmetalle 145,7 61,0
Eigenkapital 179,6 239,6
Bilanzsumme 184,1 240,3