(ots) - In immer mehr Bereichen geht es in Deutschland
immer gerechter zu. Das zeigt sich vor allem im internationalen
Vergleich. Dank der gesunkenen Jugendarbeitslosigkeit und einer guten
Lage auf dem Arbeitsmarkt hat sich Deutschland am deutlichsten bei
der Chancengerechtigkeit verbessert und stieg von Rang 14 auf Rang
neun auf. Das ist eines der zentralen Ergebnisse des
INSM-Gerechtigkeitsmonitors, den das Institut der deutschen
Wirtschaft Köln (IW) im Auftrag der Initiative Neue Soziale
Marktwirtschaft (INSM) berechnet hat. Für den Gerechtigkeitsmonitor
wurde untersucht, wie es um die Gerechtigkeit in 28 OECD
Mitgliedsstaaten bestellt ist. Dabei wurden zwischen sechs
Dimensionen unterschieden: Chancengerechtigkeit,
Leistungsgerechtigkeit, Generationengerechtigkeit,
Regelgerechtigkeit, Bedarfsgerechtigkeit und Einkommensgerechtigkeit.
Zur Berechnung des Monitors wurden alle Dimensionen gleich gewichtet.
Deutschland liegt mit Rang 7 im Gesamtergebnis deutlich über dem
OECD-Durchschnitt und konnte sich in der Gesamtpunktzahl weiter
verbessern. Vor zehn Jahren belegte Deutschland noch auf 17. Rang.
Andererseits könnten einzelne politische Maßnahmen zu einer
Trendumkehr sorgen. "Die Mütterrente hat die
Generationengerechtigkeit ebenso geschwächt wie der Mindestlohn die
Leistungsgerechtigkeit" kommentiert der Wirtschaftsethiker und Autor
der Studie Prof. Dr. Dominik Enste.
Bei der Bedarfsgerechtigkeit, die anzeigt ob jeder Mensch das hat,
was er zum Leben braucht,schneidet Deutschland mit Rang sechs erneut
sehr gut ab und konnte sich im Vergleich zum "Gerechtigkeitsmonitor
2013" sogar um einen Platz verbessern. Verbesserungen gab es auch im
Bereich der Leistungsgerechtigkeit, sie zeigt, ob jeder Mensch das
erhält, was er erwirtschaftet. Hier kletterte Deutschland um vier
Plätze auf Rang neun.
"Diese Erfolge zeigen, dass die Soziale Marktwirtschaft
funktioniert und unser Land gerechter macht" erklärt Hubertus
Pellengahr, Geschäftsführer der INSM. "Wenn sich die Politik
konsequent am Deutschland-Prinzip orientiert, könnte es Deutschland
beim nächsten Gerechtigkeitsmonitor sogar auf's Treppchen schaffen.
Dafür braucht es eigentlich nur ein bisschen weniger Klientelpolitik
und ein bisschen mehr Vertrauen in unsere Marktwirtschaft."
Die vollständige Studie und zahlreiche Grafiken finden Sie unter
www.insm.de/Presse.
Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft ist ein
überparteiliches Bündnis aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft.
Sie wirbt für die Grundsätze der Sozialen Marktwirtschaft in
Deutschland und gibt Anstöße für eine moderne marktwirtschaftliche
Politik. Die INSM wird von den Arbeitgeberverbänden der Metall- und
Elektro-Industrie finanziert.
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