(ots) - Angesichts sinkender Zustimmung für die große
Koalition in Berlin hat der Generalsekretär der Landes-CDU, Wegner,
eine bessere Zusammenarbeit im Senat gefordert.
Wegner räumte am Freitag im rbb-Inforadio ein, dass nach dem
jüngsten Berlin-Trend von rbb-Abendschau und "Berliner Morgenpost"
nur noch 26 Prozent der Befragten mit CDU-Chef Innensenator Frank
Henkel zufrieden sind. Allerdings habe auch der Regierende
Bürgermeister Michael Müller mit 49 Prozent an Zustimmung eingebüßt.
Mit Blick auf Müller sagte Wegner: "Es bringt nichts, wenn man immer
große, laute Reden hält, alles zur Chefsache erklärt, und am nächsten
Tag den Schuldigen sucht. Hier muss der Senat noch stärker [...]im
Team arbeiten. Und ich glaube, dann werden die Zahlen auch besser."
Wegner verwies auch auf einen bundesweiten Trend, "wo die großen
Parteien verlieren." Entscheidend sei, dass die Menschen spürten,
"dass an Lösungen gearbeitet wird, dass man gemeinsam zu diesen
Herausforderungen steht und Lösungen anbietet und hier müssen wir
offenkundig besser werden." Das gelte auch für die große Koalition im
Bund. "Viele Menschen sind verunsichert. Viele Menschen haben Ängste
und Sorgen[...]Wir haben gestern im Bundestag das Asylpaket Zwei
beschlossen nach langem Hin und Her, nach langen Diskussionen. Und
ich habe es schon sehr bedauert, dass gerade viele
SPD-Bundestagsabgeordnete gegen dieses Asylpaket Zwei gestimmt haben,
obwohl ich glaube, dass die Menschen genau das von uns erwarten,
nämlich Handlungsfähigkeit und Problemorientierung."
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