(ots) - Schwerin. Die Hoffnung auf eine rasche
Eingliederung der Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt
Mecklenburg-Vorpommerns erfüllt sich nicht, berichtet die Schweriner
Volkszeitung in Ihrer Mittwochsausgabe. Ende August waren 3100
Flüchtlinge landesweit als arbeitslos registriert, teilte die
Bundesagentur für Arbeit mit. Seit Januar 2016 konnten aber erst 200
Schutzsuchende in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung
gebracht werden. "Die Erfahrung hat allerdings gezeigt, dass eine
erfolgreiche Integration in den Arbeitsmarkt die Basis für die
Integration in die Gesellschaft ist", sagte Margit Haupt-Koopmann,
Chefin der Regionaldirektion Nord in der Bundesagentur für Arbeit
der Schweriner Volkszeitung. Zusammen mit den 4460 Menschen, die sich
in beruflichen Eingliederungskursen und anderen Integrationsmaßnahmen
befinden, gibt es etwa 7560 arbeitssuchenden Flüchtlinge in
Mecklenburg-Vorpommern. Die meisten kommen aus Syrien. Nach
Mitteilung des Schweriner Innenministeriums hielten sich Anfang Juli
dieses Jahres 22800 schutzsuchende Migranten in
Mecklenburg-Vorpommern auf. Viele von ihnen sind Kinder.
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