(ots) - Im vergangenen Jahr schloss jeden zweiten Tag in
Deutschland eine Apotheke. Gab es zum Jahresende 2010 noch
21.441Â Apotheken, waren es Ende Dezember 21.240. Insgesamt sank die
Zahl also um 201, das entspricht einem Rückgang um knapp 1 Prozent.
Dies berichtet der Branchendienst APOTHEKE ADHOC unter Berufung auf
eine Abfrage bei den Landesapothekerkammern.
Betroffen von dem Rückgang sind unter anderem die Stadtstaaten: In
Bremen schlossen elf Apotheken (minus 6,3Â Prozent), in Hamburg
13Â Apotheken (minus 2,4Â Prozent). In Berlin gab es zum Jahresende
zwölf Apotheken weniger als zu Beginn (minus 1,4 Prozent).
Auch Hessen, Rheinland-Pfalz, das Saarland, Schleswig-Holstein und
Mecklenburg-Vorpommern büßten überdurchschnittlich viele Apotheken
ein. Die meisten Apotheken verlor Bayern: Ende 2011 gab es
44Â Apotheken weniger. Vergleichsweise wenig Apotheken schlossen in
Niedersachsen, Westfalen-Lippe, Nordrhein, Baden-Württemberg,
Thüringen und Brandenburg. In Sachsen und Sachsen-Anhalt gab es sogar
je zwei Apotheken mehr.
Die Apotheker klagen seit längerem, dass sie durch die Spargesetze
der schwarz-gelben Koalition überdurchschnittlich belastet werden.
Für 2011 und 2012 hatte die Regierung den Zwangsrabatt der Apotheken
auf 2,05 Euro festgeschrieben; dazu kommen Kürzung der
Großhandelskonditionen. Gleichzeitig ist der Arbeitsaufwand in den
Apotheken gestiegen.
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