Der digitale Medienalltag wird durch eine Kombination von technologischem Wandel und Veränderung der Nutzergewohnheiten getrieben. Dabei rückt eine Frage immer stärker in den Vordergrund: Bleiben die Verbraucher auf der Strecke, wenn neue Technologie und innovative Dienste in immer kürzeren Wellen auf den Markt schwemmen? Genau diese Frage bewegte die Deutsche TV-Plattform bei ihrem 18. Symposium am 29. April in Mainz. Es fand zum Thema „Fernsehen – Lifestyle – MyMedia. Mediennutzung und Medientechnologie im Wandel“ statt. Am Vortag hatte bereits die Mitgliederversammlung der Plattform drei neue Arbeitsgruppen gegründet, die sich in den nächsten Monaten intensiv mit aktuellen Schwerpunktthemen beschäftigen, die durch die fortschreitende Digitalisierung und Konvergenz der Medien die Branche bewegen.
(firmenpresse) - Der digitale Medienalltag wird durch eine Kombination von technologischem Wandel und Veränderung der Nutzergewohnheiten getrieben: Die Menschen möchten Information, Bildung und Unterhaltung möglichst dann, wie und wo sie es persönlich wollen. Technisch ist inzwischen die Verteilung aller möglicher Inhalte und Dienste über viele Verbreitungswege möglich. Damit beschleunigt sich die Konvergenz von Fernsehen, Internet und Tele- bzw. Mobilkommunikation, aber eine Frage rückt immer stärker in den Vordergrund: Bleiben die Verbraucher auf der Strecke, wenn neue Technologie und innovative Dienste in immer kürzeren Wellen auf den Markt schwemmen?
Genau diese Frage bewegte die Deutsche TV-Plattform bei ihrem 18. Symposium am 29. April in Mainz. Es fand zum Thema „Fernsehen – Lifestyle – MyMedia. Mediennutzung und Medientechnologie im Wandel“ statt. Am Vortag hatte bereits die Mitgliederversammlung der Plattform klare Reformbeschlüsse gefasst. So wurden einmütig drei neue Arbeitsgruppen gegründet, die sich in den nächsten Monaten intensiv mit aktuellen Schwerpunktthemen beschäftigen, die durch die fortschreitende Digitalisierung und Konvergenz der Medien die Branche bewegen. Zugleich erging an die weiter bestehende Arbeitsgruppe HDTV und Bildqualitätsverbesserung der Auftrag, aktiv den Start des HDTV-Regelbetriebs von ARD und ZDF in den nächsten Monaten zu begleiten.
Die neue Arbeitsgruppe Digitalisierung wird sich vorrangig mit dem Analog-Digital-Umstieg bei den Übertragungswegen Satellit und Kabel beschäftigen. Die neue Arbeitsgruppe Hybride Endgeräte widmet sich der Frage, welche Basisanforderungen Heimgeräte erfüllen müssen, damit Zuschauer auf den TV-Bildschirmen Rundfunk und zugleich Internetdienste nutzen können. Bei der neuen Arbeitsgruppe Terrestrik stehen weiterentwickelte digitale Rundfunktechnologien und der Antennenempfang von neuen Diensten über alle terrestrischen Sendenetze im Mittelpunkt. In die drei neuen Arbeitsgruppen der Deutschen TV-Plattform bringen die bisherigen Arbeitsgruppen iTV (interaktives Fernsehen), DVB-T-Umstieg, M3 (Multimedia Mobile)und IPTV, die ihre Arbeit erfolgreich beendeten, ihre Ergebnisse ein.
„Mit dieser strategischen Weichenstellung“, so Gerhard Schaas, Vorstandsvorsitzender der Deutschen TV-Plattform, „halten wir Schritt mit den aktuellen Entwicklungen des Medienmarktes. Als wichtiges Forum und Moderator des Wandels begleiten wir - wie schon seit fast 20 Jahren – engagiert die Veränderungen in der deutschen Fernsehbranche und der Unterhaltungselektronik“. Die Plattform sei „das geeignete Gremium für die Erörterung solcher Veränderungen“, denn zu den Mitgliedern gehören namhafte Unternehmen, Organisationen und Institutionen aus allen Bereichen der TV-, Internet- und Telekommunikationsbranche.
Deutliches Zeichen, wie sich die TV-Plattform dem Wandel stellt, war auch der Fakt, dass die Keynote beim Symposium nicht ein Rundfunkexperte hielt, sondern mit Florian Zink der Kommunikationschef von Microsoft Deutschland. Er präsentierte den über 70 Teilnehmern die Vision des Softwarekonzerns für „connected Entertainment“ (vernetzte Unterhaltung). „Statt Konvergenz findet zur Zeit Divergenz, zumindest bei den Endgeräten, statt“, konstatierte Plattform-Vorsitzender Gerhard Schaas. In mehreren Vorträgen stellen ausgewiesene Experten die Vielfalt der Verteilwege, neue Hybrid-Geräte, den Stand von Inhouse-Vernetzung sowie Nutzungstrends aus Sicht der Medienforschung vor. Abgerundet wurde das Bild durch die Live-Demonstration eines 18jährigen Kölner Gymnasiasten, der im ZDF-Konferenzzentrum als Vertreter der so genannten "NetGeneration" einen Einblick in seinen Alltag mit Chats, Downloads und Communities gab.
In regen Debatten mit den Fachteilnehmern plädierten mehrere Referenten beim Symposium dafür, die neue Technik benutzerfreundlicher zu gestalten und die Verbraucher besser über Möglichkeiten und Grenzen aufzuklären. „Dafür setzt sich die TV-Plattform mit ihrer Kompetenz ein und wird künftig deutlich stärker den Blickwinkel des Verbrauchers einbeziehen“, resümierte Gerhard Schaas.
Die Deutsche TV-Plattform ist ein Zusammenschluss von Programmanbietern, privaten und öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten, Netzbetreibern und Industrieunternehmen, Forschungsinstituten und Universitäten, Bundes-ministerien, Landesregierungen und Medienanstalten sowie anderen, mit den digitalen Medien der Zukunft befassten Unternehmen, Verbänden und Institutionen. Mit dieser bereichs- und branchenübergreifenden Zu-sammensetzung ist die TV-Plattform die einzige von der Wirtschaft getragene Institution in Deutschland, in der Vertreter aus allen Bereichen der Medienwirtschaft an einem Tisch sitzen.
Deutsche TV-Plattform e.V., Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Holger Wenk, www.tv-plattform.de, Tel: 030 / 47018882 , Fax: 030 / 9985174, mobil: 0171 / 1203682, Mail: presse(at)tv-plattform.de
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