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neues deutschland: Berlin Verlag will 13 Mitarbeiter entlassen

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(ots) - Der 1994 gegründete Berlin Verlag, der seit 2012
Teil der Bonnier-Tochter Piper ist, will 13 seiner derzeit 21
Mitarbeiter entlassen. Eine entsprechende Massenentlassungsanzeige
habe die Geschäftsleitung des Verlages am vergangenen Freitag bei der
Agentur für Arbeit eingereicht. Dies bestätigte Niklas Pastille, der
Rechtsanwalt des Betriebsrats, gegenüber der Tageszeitung »neues
deutschland«. Vollzogen werden dürften die Kündigungen frühestens 30
Kalendertage nach Eingang der Massenentlassungsanzeige, sofern diese
ordnungsgemäß sei. Daran zweifelt Pastille. Die Geschäftsleitung sei
aktiv geworden, ohne die abschließende Stellungnahme des Betriebsrats
abzuwarten und wolle die Entlassungen während der laufenden
Interessenausgleichs- und Sozialplanverhandlungen vollziehen. Der
Anwalt warf der Geschäftsleitung »Geheimniskrämerei« vor, kritisierte
die »bislang blamabel geringen Abfindungsangebote« und mahnte eine
einvernehmliche Lösung an. Andernfalls drohe dem Verlag ein
zeitaufwändiges und kostenintensives Einigungsstellenverfahren. Ende
April hatte die neue Piper-Verlegerin Felicitas von Lovenberg die
Umstrukturierungspläne beim Berlin Verlag gegenüber dem
Branchenmagazin »Buchmarkt« bestätigt. Demnach würde der bislang
eigenständige Verlag seine Taschenbuchsparte an Piper nach München
abgeben und das Imprint Bloomsbury Berlin gänzlich einstellen. Übrig
bliebe das Hardcover-Programm. Rechtsanwalt Niklas Pastille zufolge
betreffen die Kündigungen die Bereiche Herstellung, Vertrieb und
Marketing. In Berlin sollen lediglich fünf Mitarbeiter verbleiben:
die Geschäftsführung, drei Lektoren und ein Ansprechpartner für die
Presse.



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Datum: 07.06.2016 - 11:59 Uhr
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