(ots) - "Die Extrem-Positionen der FDP gegen die
Energiewende und das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) haben die
wichtige erneuerbare Mittelstandswirtschaft düpiert. Das hat dazu
beigetragen, dass Klimaschutz und Energiepolitik nun vier Jahre lang
ohne die FDP gestaltet werden können.
Allerdings ist zu befürchten, dass eine große Koalition eine
Stagnation bei der Energiewende bedeutet - denn da treffen sich
einige rote Kohlebefürworter mit schwarzen Masterplanern. Beide
Parteien haben noch nicht gezeigt, dass sie das große Engagement der
Bürger für Klimaschutz und Erneuerbare ernst nehmen und umsetzen
wollen, für eine zukunftsweisende Wirtschafts- und Umweltpolitik.
Kurz vor der Wahl unterstützten in einer repräsentativen
Emnid-Umfrage 93 Prozent der Bürger den weiteren, zügigen Ausbau der
Erneuerbaren Energien. Gleichzeitig stimmten fast drei Viertel klar
gegen einen Förderstopp, und das unabhängig von ihrer
Parteipräferenz. Damit hat die neue Regierung einen klaren Auftrag:
Die Bürger erwarten den konsequenten Umstieg auf Erneuerbare
Energien.
Eine schwarz-grüne Option könnte der Union neue energiepolitische
Dynamik verleihen und eine erfolgreiche Weiterentwicklung der
Energiewende anstoßen. Denn Energiewende heißt konkret auch
nachhaltige Wirtschaftspolitik: Arbeitsplätze in Handwerk und
Mittelstand, Technologieentwicklung in dem entscheidenden
Zukunftssektor sowie regionale Wertschöpfung in Ländern und
Kommunen."
Pressekontakt:
Daniel Kluge
Leiter Kommunikation
Fon: 030/2758170-15, Fax: -20
E-Mail: presse(at)bee-ev.de
Internet: www.bee-ev.de